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Kapitalismus im Kino, Skulpturen, Oper "Don Giovanni", Installation in Bregenz, "Muse" auf Deutschlandtournee
Der Kapitalismus – war ja wohl klar, dass sich Michael Moore mal um das Thema kümmern würde. Seine Methode ist bekannt, sein Crashen in Gebäude ohne Voranmeldung legendär, doch in diesem Film überrascht er mit Fragen aus der Finanzwelt, auf die niemand antworten kann. "Kapitalismus – eine Liebesgeschichte" ist ein Film, bei dem einen das Lachen im Hals stecken bleibt. Ab sofort im Kino.
Der dänische Fotograf Hendrik Saxgren zeigt uns moderne Skulpturen, die kein Künstler, sondern der Zufall gemacht hat. Ruinen wirken wie ein echter Serra. Nach dem Buch "Unintended Sculptures" sieht man die Welt ein bisschen anders.
Plakative Bilder, psychologische Klischees und die Bühne ein Containerbahnhof. So sieht er aus, der neue, enttäuschende "Don Giovanni" an der Bayerischen Staatsoper München. Der Titelheld ist mal Rockstar, mal Mafioso, mal TV-Koch. Regisseur Stephan Kimmig inszeniert dreieinhalb Stunden gegen die Musik. Am Schluss: Herzinfarkt am Herd. Aber ein TV-Koch ist einfach kein Don Giovanni.
Der amerikanische Medienkünstler Tony Oursler hat das Kunsthaus Bregenz in eine Geisterbahn moderner Zwänge und Ängste verwandelt. Jahrelang hat er die Großinstallation "LOCK 2,4,6" entwickelt. Man versinkt in dem Gefühl, in einem unheimlichen System gefangen zu sein. Sehr beeindruckend!
"Muse", ist eine großartige Band, weil total gaga. Ihr neues Album "The Resistance" ist eine pompöse Rockoper über Widerstand, Revolution und Freiheit – und ihre Songs verschachteln sie zu kleinen Sinfonien. Jetzt auf Deutschlandtournee.
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Kino-Tipp: Kapitalsmus - eine Liebesgeschichte