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Aber auch sonst haben die Mitarbeiter des chemischen Untersuchungsamts in Freiburg unerfreuliche Ergebnisse feststellen müssen. Immer wieder fanden sie unerwünschte Farbstoffe, die bei empfindlichen Menschen allergische Reaktionen auslösen können.
So genannte Azofarbstoffe dürfen in Europa nicht mehr hergestellt werden. Doch gerade bei Produkten aus Indien oder China sind sie oft vorhanden. Auch Dispersionsfarben, die beim Färben von Synthesefasern Verwendung finden, sind unerwünscht. Sie können bei Hautkontakt zu Rötungen, Jucken sowie Nesselsucht führen. Das Problem dabei ist: Es gibt keine gesetzlichen Grenzwerte für Dispersionsfarbstoffe. Lediglich eine Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung. Der Verbraucher hat meist keine Chance festzustellen woher etwas kommt und wie das Produkt hergestellt wurde. Erste Hinweise könnten allenfalls Vertriebsadressen sein. Deswegen raten Gesundheitsexperten: An den Produkten schnuppern. Wenn das Material streng oder unangenehm nach Chemie riecht - lieber Hände weg und nicht kaufen!
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