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Mehr Sensibilisierung
Der diesjährige Weltkrebstag warnt vor Infektionskrankheiten, die Krebs auslösen können. Unter diesen Erregern gehören die Hepatitis B- und C-Viren zu den häufigsten Krebsursachen. Infektionen mit den Humanen Papillom-Viren (HPV) können Gebärmutterhalskrebs hervorrufen – dem weltweit dritthäufigstem Krebs unter Frauen. Eine Vermeidung solcher Infektionen ist daher besonders wichtig. Die "Internationale Vereinigung gegen Krebs" ruft deswegen zu größerer Sensibilisierung auf. Gegen Hepatitis B und die HPV-Infektion stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung. Besonders die HPV-Impfung hat sich in den letzten Jahren bewährt. Auch bei der Bekämpfung des Gebärmutterhalskrebs wurden enorme Fortschritte erzielt. Vor zehn Jahren schien es noch unmöglich, Krebs mit Impfungen zu verhindern.
Umstellung der Lebensgewohnheiten
Auch mit einfachen Maßnahmen kann jeder sein eigenes Krebsrisiko um vierzig Prozent reduzieren, erklären die Mediziner. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und nur geringer Alkoholkkonsum. Auf Zigaretten sollte ganz verzichtet werden. Gewarnt wird auch vor zu intensivem Sonnenbaden. "„Jeder kann sein persönliches Krebsrisiko senken", betont Harald zur Hausen, Präsident der Deutschen Krebshilfe. "Durch eine langfristige Umstellung der Lebensgewohnheiten lassen sich annähernd die Hälfte aller Krebserkrankungen vermeiden."
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