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In einer Röhre wird Wasser tief in den Boden gepumpt. Dort herrschen Temperaturen von rund 170 Grad. In Gesteinsrissen erwärmt sich das Wasser und wird über eine zweite Röhre wieder an die Oberfläche geholt und zur Stormerzeugung genutzt. Das Projekt ist in der Gemeinde nicht unumstritten. Bei anderen Tiefenbohrungen kam es zu Wasserausbrüchen und Erdbeben. Diese Probleme soll es in Rilchingen-Hanweiler nicht geben.
Im Gegensatz zur Tiefengeothermie hat sich die oberflächennahe Erdwärmenutzung bereits vielerorts bewährt. Dabei wird Flüssigkeit über Sonden in knapp hundert Metern Tiefe durch die Erde geleitet, wo sie sich um vier Grad erwärmt. An der Oberfläche wird die Flüssigkeit mittels einer Wärmepumpe so verdichtet, dass sich ihre Temperatur auf rund 70 Grad erhöht. Diese Wärme wird direkt zum Heizen oder für Warmwasser genutzt. Die abgekühlte Flüssigkeit geht zurück in den geschlossenen Kreislauf.
Ob zum Heizen oder zur Stromerzeugung, Erdwärme könnte schon bald neben der Solarenergie einen Großteil der erneuerbaren Energien stellen.
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Bundesverband: Geothermie e.V.