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Ryan Bingham lebt in einer Vielflieger-Welt mit leicht wahnhaften Zügen. Irgendwann aber trifft er in einem Airport-Hotel eine Frau aus demselben Holz: Alex. Bald möchte Bingham dauerhaft bei Alex landen. Die Frage ist nur: Wird das eine Bilderbuch- oder eine Bruchlandung? Ist er bereit für die wirkliche Welt? "Up In The Air" erzählt von der Menschwerdung des Ryan Bingham durch die Macht der Gefühle. Das ist schön. Doch als kaltherziger Kauz war der Mann irgendwie unterhaltsamer, meint unser Filmkritiker.
Die Regie führte Jason Reitman, der mit seiner neuen Komödie den Blick auf einen peinigenden Aspekt der ökonomischen Krise richtet. Durch Laiendarsteller, die real aus ihren Jobs geflogen sind, gewinnt der Film eine beklemmende Direktheit.
Gegen Ende gerät zuviel Zucker in den Treibstofftank, dennoch schafft "Up in the Air" den ersten Hollywood-Höhenflug im neuen Jahr. Der Film wirkt so elegant und flüssig wie Binghams perfekt choreographierte Bewegungen beim Sicherheitscheck am Flughafen. Einer wie er würde mit seinem Laptop wohl nie einen Fehlalarm auslösen.
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