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Laut den Wettbewerbsbeobachtern der Europäischen Union waren die sogenannten Roaming-Gebühren sämtlicher Mobilfunkanbieter für Verbindungen aus dem Ausland viel zu hoch. Seit vorigem Sommer wurden sie für das Telefonieren, für SMS und Internet schrittweise abgesenkt. Mit dem Stichtag 1. März bekommen die Kunden wieder ein Stück mehr Kostenkontrolle, denn ab jetzt entscheiden sie selbst, bis zu welchem Betrag sie das mobile Internet maximal nutzen wollen.
Der Richtwert, den die Netzbetreiber seit 1. März anbieten müssen, ist 50 Euro. Jeder Kunde kann sich jedoch für niedrigere oder auch höhere Obergrenzen entscheiden. Alle, die nicht in den nächsten vier Monaten selbst eine Grenze festlegen, werden ab 1. Juli automatisch bei 50 Euro gedeckelt. Wer das nicht will, muss aktiv werden und in einer Filiale, über das Internet oder bei der Hotline seines Anbieters einen anderen Betrag festlegen.
Wer bei Auslandsreisen seine Obergrenze erreicht, bekommt eine Warn-SMS auf das Handy: die erste, wenn 80 Prozent des Budgets "versurft " sind, die zweite bei 100 Prozent. Doch durch die Deckelung wird nichts billiger . Es wird uns lediglich einfacher gemacht, uns beim Internetsurfen zu beschränken. Die EU hat aber auch erreicht, dass die Gebühren für die Datenübertragung schrittweise gesenkt werden. Ob die Netzbetreiber sich daran halten, kontrolliert in Deutschland die Bundesnetzagentur.
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ORF: Deckelung für Datenroaming