Börnis Hörreise

Die interaktive Hörschule des Schulfunks

Allgemeine Informationen

Technische Anforderungen

Hinweise für Lehrkräfte und TherapeutInnen

Literaturhinweise

Impressum



Allgemeine Informationen


Besonders im Vor- und Grundschulbereich machen sich zunehmend Defizite in der auditiven Wahrnehmungsfähigkeit der Kinder bemerkbar. Betroffen sind primär:

- Die Fähigkeit Geräusche richtig zu hören
- Die Richtung der Schallquelle richtig zu deuten (Richtungshören)
- Gehörtes zu speichern (auditives Gedächtnis)
- Das Geräusch der Erzeugerquelle zuzuordnen
- Die Aussage bzw. Bedeutung von Geräuschen und Lauten zu verstehen und richtig zu deuten

Mit "Börnis Hörreise" haben wir uns bemüht, Kindern ein Programm anzubieten, mit dem sie spielerisch ihr Gehör trainieren können.

Wer ist Börni?
"Börni Wüstenfuchs", unser Hörspezialist aus dem fernen Afrika, bekam von uns den Auftrag, Sie und vor allem Ihre Kindern zu einem Hörabenteuer zu verführen. Unser Vertrauen, dieser Aufgabe auch gerecht zu werden, bekam er aus zwei Gründen: Der Wüstenfuchs oder Fennek kann so gut hören, dass er auch die kleinste Maus über den Sand flitzen hört, und er animiert durch sein freundliches Aussehen zum Mitmachen.

Börni bereist mit Ihnen und Ihren Kindern verschiedene Hörbilder, in denen es eine Menge zu hören gibt. Dabei hat er sich bemüht, die Geräusche in ihrer natürlichen Umgebung anzubieten, auch wenn sich manchmal eine Zuordnung nicht so exakt vornehmen lässt.

Börni nimmt alle Kinder gerne mit auf seine Hörreise, auch die Kleineren, die noch nicht so gut lesen können. Die brauchen dann natürlich Ihre Hilfe; Anweisungen und Informationen liegen als einfache Texte vor.

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Technische Anforderungen


Zum Start des Programms benötigt Ihr Browser einen Flash-Player, der bei den meisten PCs als Standard Plug-in installiert ist. Besitzt Ihr Gerät diesen Player nicht, werden Sie beim Start von "Börnis Hörreise" von Ihrem PC dazu aufgefordert, das fehlende Plug-in zu installieren. Wenn Sie den Flash-Film zwar sehen können, er aber fehlerhaft angezeigt wird, liegt das wahrscheinlich daran, dass Sie über eine ältere Flash-Player Version verfügen. Sie können sich hier den aktuellen Flashplayer kostenlos besorgen. Und so funktioniert es:

(Netscape Navigator:) Laden Sie sich die Datei auf Ihren PC herunter (merken Sie sich, wo Sie diese gespeichert haben, oder legen Sie sie vorübergehend auf dem Desktop ab). Schließen Sie dann Ihren Browser, doppelklicken die soeben herunter geladene Datei und folgen den Bildschirmanweisungen.

Sie werden sehen: es ist ganz einfach und in ein paar Sekunden können Sie Börni auf seiner Reise begleiten. Selbstverständlich muss Ihr Computer über Soundkarte und Lautsprecher verfügen. Beachten Sie bitte, dass es beim ersten Laden des Programms zu kurzen Wartezeiten kommen kann.

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Hinweise für Lehrkräfte und TherapeutInnen


Grundschulen
Die folgenden Informationen beziehen sich auf den aktuellen Lehrplan für Grundschulen in Bayern:

Unter dem Fach Deutsch, Jahrgangsstufen 1 und 2 (1 / 2.1.1) finden sich die Lernziele: "Einander erzählen und einander zuhören; Zuhören lernen." Genauere Ausführungen zum Punkt "Zuhören lernen" lauten: ... Konzentrationsspiele und -übungen, Geräuschegeschichten, Hörbilder, Hörspaziergang. Hier findet sich auch ein Querverweis zu den Fächern Verkehrserziehung und Musikerziehung.

Nach dem selben Lehrplan kann "Börnis Hörreise" im Fach Heimat- und Sachkunde in der ersten Jahrgangsstufe eingesetzt werden: "1.2 Ich und meine Erfahrungen, 1.2.2 Sinnesleistungen". Als Möglichkeiten zur Schärfung der kindlichen Sinne werden hier angeraten: ... Hörspaziergang, Wahrnehmungsübungen, Geräusche im Verkehr erkennen ...

Da zusätzlich zum Hörerlebnis auch meist Informationen über die Tiere und Gegenstände angeboten werden, kann das Programm auch als Ergänzung im Heimat- und Sachkundeunterricht der 1. Jahrgangsstufe eingesetzt werden: "1.5.2 Tiere der Wiese".

Im Musikunterricht der 1. Klasse kann unter "1.3 Musik hören; 1.3.1 Instrumente erkunden" Börnis Hörreise in einen Konzertsaal (voraussichtlich ab Mai 2001 im Programm) eingesetzt werden.

Förderschulen Grundschulbereich

Auch in den Lehrplänen für Grundschulen zur individuellen Lern- (Zusatzausgabe 1996), bzw. Sprachförderung finden sich Lernziele, die den Einsatz des Programms sinnvoll erscheinen lassen. Im Fach Deutsch wird zur Vorbereitung zum Lesen in der ersten Jahrgangsstufe unter Lernziel 1.2 aufgeführt: "Geräusche und Töne differenziert wahrnehmen und deuten".
Das Programm kann auch als Ergänzung zum Hörtraining, z.B. im Rahmen verschiedener sprachtherapeutischer Maßnahmen eingesetzt werden.

Lernziele

Die Kinder sollen lernen:
- Geräusche zu hören und sie ihrer Quelle zuzuordnen
- gehörte Geräusche wieder zu erkennen (Schulung des auditiven Gedächtnisses)
- Geräusche und Töne nachzuahmen
- die Bedeutung / Aussage von Geräuschen und Tönen richtig zu deuten
- Kenntnisse über das Leben von Tieren aus dem kindlichen Lebensraum zu erwerben

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Literaturhinweise


Ackermann, Max: Die Kultur des Hörens. Wahrnehmung und Fiktion. Texte vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Dissertation in der Philosophischen Fakultät II der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg, 1998

Bergmann, Katja: Hör-Gänge. Konzeption einer Hörerziehung für den Deutschunterricht (Lesen und Medien, hrsg. von Peter Conrady und Thomas Eicher, Bd. 5), Athena Verlag, 2000

Huber, Ludowika u. Odersky Eva (Hrsg.): Zuhören-Lernen-Verstehen. Aus der Reihe Praxis Pädagogik. Westermann Schulbuchverlag, Braunschweig 2000

Küspert, Petra u. Schneider, Wolfgang: Hören, lauschen, lernen, Arbeitsheft (v.a. für Vorschulkinder) Vandenhoeck u. Ruprecht, Göttingen 1999

Keilmann, Annerose: Kann mein Kind richtig hören? Urania Verlag Berlin, 2000

Palme, Hans-Jürgen u. Schell, Fred (Hrsg.): Voll auf die Ohren 2. Jugendradioarbeit in der Bundesrepublik. Beispiele, Anregungen, Ideen. Aus der Reihe Medienpädagogik, München 1998

Pascher, Wolfgang u. Bauer, Hans H.: Differenzialdiagnose von Sprach-, Stimm- und Hörstörungen. Edition Woetzel, 1998

Wirth, Günter: Sprachstörungen, Sprechstörungen, kindliche Hörstörungen. Lehrbuch für Ärzte, Logopäden und Sprachheilpädagogen. Dt. Ärzte-Vlg., Köln, 2000

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Impressum


Konzept, Gestaltung, Texte:
Andreas Agler und Bernhard Kastner

Redaktion:
Dr. Renate v. Walter

Flashanimation und Programmierung:
Feinweb Internet Media, München

Spiele und Soundoptimierung:
Michael Schill

Illustration:
Tanja Salewski

Abbildungen:
Titelfigur: Helge Glatzel-Poch
Fotos: Bernhard Kastner, mit Ausnahme der folgenden:
Georg Dieplinger: Schleiereule, Kuckuck, Specht, Hirsch, Fuchs
Tierbildarchiv Angermayer, Holzkirchen: Delfin, Wal

Geräusche aus dem BR-Schallarchiv:
Sabine Kienhöfer, Sieghart Fieber und Hans Scheck

Die Verwertung der Inhalte und Seiten ist zu privaten und schulischen, jedoch nicht zu gewerblichen Zwecken, erlaubt.

Wir danken sämtlichen Beteiligten für ihre Unterstützung bei diesem Projekt.

© Andreas Agler und Bernhard Kastner, 2001, 2002

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