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Türkisches Frühstück
Stand: 16.01.2012
Döner und Baklava – das sind die Dinge, die uns zuerst einfallen, wenn wir an türkisches Essen denken. Viel spannender als in einem Dönerladen, ist es jedoch in einem türkischen Supermarkt. Dort trifft man auf viele unbekannte Gerüche und neue Geschmackserlebnisse.
Ganz besonders lecker, kann ein türkisches Frühstück (kahvaltı) sein. Dafür könnt ihr Folgendes einkaufen:
- Acι biber = lange, dünne frische Chilischote; meist grün, selten rot; mittelscharf
- Domates = Tomaten
- Kırmızı pul biber = rote Paprikaflocken (getrocknet)
- Sarımsak = Knoblauch
- Soğan = Zwiebeln
- Tereyağ = Butter
- Yumurta= Eier
Türkisches Rührei
Menemen ähnelt dem deutschen Rührei. Es ist eine der beliebtesten Eierspeisen in der Türkei – vor allem bei jungen Leuten. Es ist einfach zu machen, kostet nicht viel, schmeckt sehr gut und macht satt.
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Achtung: grün und scharf.
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- 1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein schneiden.
- 2. Grüne frische Chilischoten (Acι biber) und Tomaten waschen, säubern und klein schneiden.
- 3. Butter in einer Pfanne schmelzen.
- 4. Zwiebeln, Knoblauch und Chilischoten (Acι biber) hinzugeben und dünsten.
- 5. Tomaten dazugeben und umrühren.
- 6. Die Eier in die Pfanne schlagen, alles gut miteinander verrühren und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und rotem Pfeffer (Kırmızı pul biber) würzen.
- 7. Warten bis die Eier gekocht sind – und dann servieren!
Weitere Dinge, die bei einem türkischen Frühstück nicht fehlen dürfen...
Çay = der türkische schwarze Tee Kaşar = türkischer Schnittkäse; hergestellt aus Schafs-, Ziegen- oder Kuhmilch Pide = dickes, weiches Fladenbrot; hergestellt aus Hefeteig Reçel = Marmelade; beliebteste Geschmacksrichtung ist Rosenmarmelade Sucuk = kräftig gewürzte Wurst aus Rind-, Kalbs oder Lammfleisch, schmeckt am besten, wenn man sie in einer Pfanne kurz anbrät Zeytin = Oliven; können grün oder schwarz sein
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Türkischer Tee
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Wenn man in der Türkei Tee kochen will, dann macht man das meistens mit der sogenannten Çaydanlık (Teekanne). Dieses Gerät besteht aus zwei Kannen, die übereinander auf eine Herdplatte gestellt werden. In die untere, größere Kanne wird Wasser gefüllt und zum Kochen gebracht. Man verschließt die große Kanne, indem man die kleine Kanne darauf stellt. In der kleinen Kanne befinden sich die befeuchteten Teeblätter des türkischen schwarzen Tees. Der Dampf, der von dem Wasser in der unteren Kanne aufsteigt, erzeugt Wärme. So können sich die Aromen der Teeblätter ausbreiten. Wenn das Wasser in der unteren Kanne kocht, dann schüttet man so viel heißes Wasser über die Teeblätter in der oberen Kanne, bis die Teeblätter bedeckt sind. Der Tee muss bei kleiner Flamme ca. 10 Minuten ziehen und wird dann in ein Teeglas geschenkt. Der Tee ist sehr stark, deshalb füllt man das Teeglas nur bis zur Hälfte mit Tee. Dann gießt man heißes Wasser aus der unteren Kanne dazu, um den Tee zu verdünnen.
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Afiyet Olsun und guten Appetit wünscht dir, Katharina Winter
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