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Krapfen - Faschingsfutter
Stand: 28.02.2011
Von radioMikro-Reporter Matthias Morgenroth
Nicht ganz einfach, aber es lohnt sich!
Zuerst mischst du die Zutaten zusammen und rührst sie mit einem Teigrührgerät gründlich durch. Mindestens zehn Minuten. Nimm den Knethaken, weil es ein sehr fester Teig ist.
Dann stellst du den Teig an einen warmen Ort und deckst ihn mit einem Küchentuch ab. Dort soll die Hefe eine Viertelstunde lang aufgehen.
Danach knetest du ihn noch einmal kräftig durch und formst kleine Bällchen. Tipp: Mach die Bällchen wirklich sehr klein, nicht größer als Tischtennisbälle, eher kleiner, sonst bleibt der Teig beim Durchbacken innen roh.
Diese kleinen Bällchen sollen noch einmal aufgehen. Dazu legst du sie auf ein mit einem Küchentuch bedecktes Blech und schiebst sie in den Backofen, stellst ein kleines Schälchen Wasser mit rein und stellst den Backofen auf 40 Grad. Nicht heißer! Dann wartest du eine Viertelstunde, bis sie aufgegangen sind.
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Sind die Krapfen fertig, wird's lustig!
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Wenn du eine Fritteuse hast, dann stellst du sie auf 180 Grad. Wenn die Bällchen aufgegangen sind, nimmst du eines nach dem anderen und backst sie schön goldbraun raus. Wenden nicht vergessen! Teste selbst, wie lange sie brauchen. Schneide den ersten auf und vergewissere dich, dass der Teig ganz durch gebacken ist.
Wenn du keine Fritteuse hast, kannst du eine hohe Pfanne nehmen und mit Frittierfett füllen. Herdplatte nicht zu heiß werden lassen. Wenn du ein Holzstöckchen ins Fett hältst und das Öl kleine Blasen ringsum wirft, dann hat das Öl die richtige Temperatur. Dann kannst du die Krapfen auch in der heißen Ölpfanne ausbacken.
Zum Füllen brauchst du eine Spritze. Kauf sie in der Apotheke und nimm eine große mit einer langen Tülle vorne dran. Sie ist ganz billig. In die Spitze kannst du Marmelade, Pudding (oder wenn du gemein sein willst, Senf) reinfüllen. Spritz die Füllung in die noch heißen Krapfen!
Puderzucker drüber – fertig!
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