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freizeit
 

Spiele für lange Autofahrten

Stand: 08.08.2014


Stau (c) dpa
Endlich Ferien!

Ab in den Süden - zum Beispiel nach Italien! Allerdings sitzt man mindestens sieben Stunden im Auto, wenn man beispielsweise von Nürnberg bis in die Toskana fährt - und auch nur, wenn man dabei mit ungefähr 120 Stundenkilometern dahinbrausen kann. Sieben Stunden: Das sind dann schon mal 420 Minuten oder 25.200 Sekunden. Und wenn man im Stau steht, dauert es noch länger ... Puh!

Wie du dir die Zeit im Auto vertreiben kannst, dazu hier ein paar Ideen:


Ich-denke-was-was-du-nicht-weißt

Ich sehe was, was du nicht siehst? Pah, von wegen. Straße, Autos, Bäume - auf Autofahrten sieht alles immer ziemlich gleich aus. Ganz im Gegensatz zum dem, was man in seinem Kopf alles sehen kann! Bei Ich-denke-was-was-du-nicht-weißt denkt sich ein Spieler einen Gegenstand – und alle anderen müssen durch Fragen herausfinden, was es ist. Antworten darf man nur mit "Ja" oder "Nein".


Geschichten erfinden

Die Phantasie ist ein super Begleiter auf langen Autofahrten. Zum Beispiel wenn man gemeinsam eine Geschichte erfindet. Der erste Spieler sagt den Satz, mit dem die Geschichte beginnt, zum Beispiel "Es war einmal ein dicker Bär namens Brumm". Reihum geht es nun weiter, jeder darf einen Satz hinzufügen und so die Geschichte weiter spinnen. So kann sie die lustigsten Wendungen nehmen – alles ist möglich.

Man kann Geschichten aber auch anders erfinden: Zum Beispiel indem ein Spieler der Geschichtenerzähler ist – die anderen Spieler aber bestimmen, worum es geht. Sie geben vier Wörter vor – zum Beispiel: "Kindergeburtstag, Rüschenunterhose, Milchkuh und Lautsprecher". Je seltsamer und ausgefallener die Wörter, desto lustiger. Denn der Geschichtenerzähler muss nun alle vier Wörter in seine Geschichte einbauen. Die Reihenfolge in der die Wörter vorkommen ist egal, Hauptsache es wird möglichst lustig und verrückt.


Keine Ahnung

"Keine Ahnung" heißt das Spiel, bei dem man sich immer gegenseitig ausgedachte Wieso- oder Warum-Fragen stellt.

Kompliziert und vor allem lustig wird das Ganze dadurch, dass man nicht auf die gerade eben gestellte Frage antwortet, sondern auf die Frage zuvor. Also immer um eins versetzt. Auf die erste Frage kann man daher noch keine Antwort geben, deshalb antwortet man zu Beginn: "Keine Ahnung!".

Das Beispiel zeigt dir, wie es geht:
- Warum schlafen Fische im Wasser? – Keine Ahnung!
- Warum schmecken Süßigkeiten lecker? – Weil sie sonst keine Luft bekommen!
- Warum sind Frösche grün? – Weil da Zucker drin ist!
- Warum sind Ferien cool? – Weil sie grün geboren sind!
- Wieso macht Schule Kinder keinen Spaß? – Weil man immer frei hat!


Querliegende Salzstange

Für dieses Spiel braucht man Salzstangen und eine Stoppuhr.

Wer gewinnen will, sollte entweder einen übergroßen Mund haben oder eben einfach geschickt sein. Denn es geht darum, eine Salzstange, die man sich in den Mund gesteckt hat, so schnell wie möglich umzudrehen, ohne dass sie bricht. Also am Anfang hat man die eine Spitze der Salzstange im Mund und am Ende muss man die andere Spitze im Mund haben.

Am Anfang probiert man es am besten einfach mal mit einer halben Salzstange aus.

Ein Tipp: Probier nicht, die Salzstange ganz in den Mund zu schieben und dann zu drehen. Versuch lieber, die Salzstange außerhalb des Mundes mit der Zunge drehen!


Pusemuckeln

Einer denkt sich eine Tätigkeit aus, also zum Beispiel Fußballspielen oder Lesen.

Den anderen verrät er die gesuchte Tätigkeit natürlich nicht, denn die müssen sie erraten. Die Ratespieler dürfen nur Fragen stellen, die man mit ja oder nein beantworten kann. Und weil sie die Antwort am Anfang ja nicht kennen, ersetzen sie in ihren Fragen die gesuchte Tätigkeit immer durch das Fantasiewort "pusemuckeln".

Gute Anfangsfragen sind zum Beispiel: Kann jeder Mensch pusemuckeln? Können Tiere pusemuckeln? Macht Pusemuckeln Spaß? Ist Pusemuckeln ein Sport?


Du brauchst noch mehr Spielideen? Kennst du schon Autokennzeichen-Bingo, Wörterkette oder das Ja-Nein-Spiel?

Klick den roten Pfeil!

Ganz, ganz wichtig: Pausen!

Die besten Auto-Spiele können aber keine Pausen ersetzen. Erinnert deshalb eure Eltern daran, ab und zu bei einem Rastplatz zu stoppen. Das ist nicht nur wichtig, um wieder mal aufs Klo zu gehen - auch die müden Arme und Beine bekommen so wieder etwas Abwechslung: am besten bei Gummitwist, Hampelmann oder Bockspringen. Und vielleicht ist ja auch ein Wettrennen zum Eisstand drin ...


Viel Spaß und gute Fahrt wünschen

Kerstin Öchsner, Mischa Drautz und Veronika Baum


 
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