So entsteht ein radioMikro-Beitrag
Wie Falke Tollkühn ein radioMikro-Star wirdJeden Tag berichtet radioMikro über spannende Menschen, Tiere oder Orte. Was in Zeitungen ein Artikel ist, nennen wir beim Radio
Beitrag. Wie der Beitrag über den Falken Tollkühn entstanden ist, haben wir für dich in Schnappschüssen festgehalten.
Regelmäßig überlegen die Reporter und Redakteure von radioMikro gemeinsam, über was in der Sendung berichtet wird. Hier schlägt Reporter Kilian vor, eine
Reportage über einen Falken zu machen. Redakteurin Inga findet die Idee gut. Also legt Kilian los.
Erstmal braucht er ein
Aufnahmegerät und ein
Mikrofon. Das bekommt er bei Stephan, der ihm auch noch mal alles genau erklärt. Wichtig ist, dass Kilian den
Windschutz nicht vergisst. Das ist der blaue Schaumstoffball, der über das Mikrofon gestülpt wird. Ohne ihn würde der Wind viele Aufnahmen übertönen, weil das Mikrofon so empfindlich ist.
So ein Aufnahmegerät ist wie ein tragbarer Kassettenrekorder. Damit man die Interviews später auch gut im Radio hören kann, gibt es verschiedene Anzeigen. Mit den Zeigern hinter den runden Scheiben kann Kilian zum Beispiel die
Lautstärke überprüfen.
Kilian trifft nicht nur den Falken Tollkühn, sondern auch dessen Besitzer: Lisa und ihren Vater. Der ist Falkner, das heißt, er arbeitet mit Greifvögeln. Deshalb kennt sich auch Lisa gut mit Falken, Adlern und Habichten aus. Die beiden erzählen Kilian alles über Tollkühn. Das ganze
Interview nimmt der radioMikro-Reporter mit seinem Mikrofon auf Kassette auf.
Zurück im BR-Funkhaus überspielt Kilian sein aufgenommenes Interview von der Kassette in den
Computer. In einem besonderen Programm schneidet er seine Aufnahmen so, dass keine Pausen oder Versprecher zu hören sind.
Im Computer sehen die Töne wie kleine Berge aus. Je höher der Berg ist, desto lauter ist die Stimme auf der Aufnahme.
18.30 Uhr – radioMikro geht auf
Sendung.
Die Moderatorin sagt Kilians Beitrag über Lisa und ihren Falken Tollkühn an.