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Der Islam
Blaue Verzierungen auf weißen Kacheln bilden ein großes Tor: Der Eingang zu einer Moschee, einem muslimischen Gotteshaus. Allerdings steht dieses Tor nicht im Freien, sondern im Museum, im Völkerkundemuseum in München. In einem Völkerkundemuseum kann man sehen, wie Menschen in anderen Ländern leben oder früher gelebt haben. Die Moscheefassade steht dort in der Islam-Ausstellung.
Die Islam-Ausstellung haben die türkischen Kinder aus dem muttersprachlichen Ergänzungsunterricht der Grundschule Taufkirchen am Wald erforscht.
Sie kennen sich ganz gut aus mit dem Islam, aber vieles, was sie im Museum entdecken, ist auch für sie neu. Dr. Jürgen Fremgen hat ihnen alles erklärt.
Bevor ein Muslim betet, muss er sich waschen. Früher hatten die Leute keine Bäder zu Hause, da gingen sie ins Badehaus, den Hamam. In der Ausstellung hängen ein Hamambecken und ein wunderschönes Handtuch. Auch heute gibt es noch Hamams und zu besonderen Anlässen gehen die Menschen auch heute noch gerne hin und baden gemeinsam, so ähnlich wie in einer Sauna.
In der Moschee beten die Muslime zu Gott, den sie Allah nennen. Jeden Freitag versammeln sie sich dort, und manchmal auch an Feiertagen wie dem Geburtstag des Propheten Mohammed.
Der Koran ist das heilige Buch der Muslime, so wie für die Christen die Bibel. Ursprünglich ist der Koran auf Arabisch.
Muslime bewegen sich beim Beten, sie stehen auf, knien nieder und verbeugen sich. Der Boden muss bedeckt sein und sie beugen sich immer in Richtung der heiligen Stadt Mekka.
Auch die Pflanzen beten, heißt es in diesem Lied aus der Türkei, das eine unserer Kinderreporterinnen dir vorsingt.
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