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Schloss-Reporter
"Es ist cool, dass man soviel von früher erfährt und auch selber ausprobieren kann," sagte Niclas am Sonntagabend.
Zwei Tage lang hatten die 13 Kinderreporter das Schloss Obernzenn in Franken gründlich erforscht.
Ein Teil des Schlosses ist heute ein Museum. Dort waren die Kinderreporter im Bildersaal – ganz schön unheimlich, wenn einen von allen Seiten Leute aus Bilderrahmen streng anblicken...
In einem anderen Raum haben die Kinderreporter ein ganz großes Gemälde entdeckt. Darauf waren sieben Geschwister zu sehen, alles kleine Grafen und Gräfinnen von Seckendorf. Einer der Jungen auf dem Bild ist erst elf Jahre alt und trägt schon eine altmodische Soldatenuniform! Auch seine Geschwister stecken in vornehmen Kleidern. In der museumspädagogischen Werkstatt konnten die Kinderreporter selbst solche Kleider anprobieren und fühlten sich ganz fein.
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Beim Interview mit dem Grafen, ...
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in ganz vornehmen Klamotten ...
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und beim Abhören der aufgenommenen O-Töne.
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Die Schloss-Reporter probierten auch aus, wie die Kinder (und natürlich auch die Erwachsenen) früher geschrieben haben: Mit Feder und Tintenfass nämlich. Ganz schön mühsam! Und weil es damals noch keine Briefumschläge gab, musste man Briefe versiegeln, wenn man nicht wollte, dass ein Fremder sie liest.
In einem Teil des Schlosses lebt ein echter Graf. Klar, dass die Kinderreporter den interviewen mussten! Am Spannendsten fanden sie, was er von der Jagd erzählte.
Weil zu einem echten Schloss natürlich auch ein Schlossgespenst gehört, haben sie sich eine Gruselgeschichte ausgedacht und die gruseligsten Geräusche aus dem Schloss für euch gesammelt.
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