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Grieg - Die Peer Gynt Suiten (Cornelia Ferstl)

Stand: 30.12.2010


Edvard Grieg - Die Peer Gynt Suiten (c) Igel Records
Was hören da die großen, üppig behaarten, spitzen Ohren von Ole Trolleboll?! Der kleine Zwergtroll belauscht ein Gespräch zwischen dem Komponisten Edvard Grieg und dem Regisseur Ludvig Josephson. Sie unterhalten sich an einem Winterabend des Jahres 1876 in Griegs Komponierhütte in der Nähe von Bergen, einer kleinen Stadt in Norwegen. Es geht um die bevorstehende Premiere von "Peer Gynt". Grieg hat die Bühnenmusik zu dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen geschrieben. Angelockt von der bezauberndlich klingenden Musik, erfährt der kleine Troll zu seinem Entsetzen, dass der Bergkönig seine Tochter mit dem Menschensohn Peer Gynt vermählen will. Was?! Aber sie ist doch längst seinem Bruder Pelle versprochen! Das hat der Bergkönig seinem Großvater Trollboll doch hoch und trolliglich versprochen. Aufgebracht trägt Ole das Gehörte dem Familienrat vor und der beschließt, die Hochzeit sofort und mit allen Kräften zu verhindern.

O weia – da hat Ole Trolleboll ja einiges gehörig missverstanden! Er hält die phantastische Geschichte von "Peer Gynt" für echt! Die Trolle reisen also ins Theater von Oslo. Dort erleben sie die Schlussproben und treffen bei ihrer Suche nach Peer Gynt auf einen Kobold, der im Theater lebt. Sie erfahren viel über die Abenteuer des "Lügenbolds" Peer Gynt und gerade noch rechtzeitig kann der Kobold die Trolle überzeugen, dass alles nur ein erfundenes "Menschentheater" ist. Am Ende können auch die Trolle in der Privatloge des Kobolds ganz entspannt der wunderbaren Musik von Edvard Grieg lauschen ...

Infos zum Hörbuch
Edvard Grieg – Die Peer Gynt Suiten
Ein musikalisches Hörspiel von Cornelia Ferstl
Aus der Reihe: Starke Stücke für Kinder
Sprecher: Stefan Wilkening, Stefan Lehnen u.v.a.
2 CDs
Igel Records, 2009
Co-Produktion mit BR-Klassik
ab acht Jahren
Getragen wird das musikalische Hörspiel von Cornelia Ferstl durch die wunderbaren Sprecher, die spürbar mit großem Spaß bei der Sache sind. Schnell hört man sich in die eigentümliche, etwas altertümliche Sprache der Trolle mit ihren vielen trolliglichen Ausdrücken ein. Hier überzeugt vor allem Stefan Lehnen als Ole Trolleboll. Stefan Wilkening hält als Erzähler die Fäden zwischen der wirklichen und phantastischen Welt zusammen. Ausgestattet mit so vielen Hintergrundinformationen über dieses "starke Stück" (so der Titel der Reihe), kann man sich anschließend wunderbar in die Musik Edvard Griegs hineinträumen: Auf der zweiten CD kann man die Peer Gynt Suiten noch einmal nachhören.
Damit ist Cornelia Ferstl eine sehr drollige – fast möchte man sagen trolligliche – absolut kindgerechte Einführung in Edvard Griegs berühmtestes Werk gelungen.


Veronika Baum


 
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