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Regenbogenfamilien – Mit zwei Mamas oder Papas

Stand: 19.05.2014


Mit Mami und Mama (c) BR/Nelia, Enya und Clara
So haben Nelia und Enya ihre Regenbogenfamilie mit Mami und Mama gezeichnet.



Wenn man sich eine Familie vorstellt, denkt man als erstes an Mama, Papa, Kinder. Das muss aber nicht immer so sein. Es gibt nämlich auch Familien, die sich ein bisschen anders zusammensetzen: Wenn Kinder zu Hause stattdessen zwei Papas haben – oder zwei Mamas – dann spricht man von einer Regenbogenfamilie.


Anders verliebt – lesbische Frauen und schwule Männer
Es gibt auf der Welt nämlich viele Frauen, die sich nicht in einen Mann, sondern in eine andere Frau verlieben und sie heiraten wollen. Solche Frauen sind lesbisch. Umgekehrt geht es genauso: Manche Männer verlieben sich eben nicht in eine Frau, sondern in einen anderen Mann. Sie sind schwul.


Wenn zwei Männer oder zwei Frauen lange zusammen oder sogar verheiratet sind, wollen sie natürlich oft irgendwann Kinder haben, so wie andere Paare auch. Und ein lesbisches oder schwules Paar mit Kindern nennt man dann Regenbogenfamilie.


Bunt wie ein Regenbogen
Der Regenbogen ist das Zeichen von Lesben und Schwulen auf der ganzen Welt. Er steht für Aufgeschlossenheit und Vielfalt. Und genauso wollen Kinder und Eltern in Regenbogenfamilien auch, dass man sie wahrnimmt: Als ein farbiges Mosaiksteinchen in einer bunten und ganz vielfältigen Welt.


Regenbogenfamilie (c) BR/Nelia und Enya
Nelias und Enyas Mami und Mama: Liebe unterm Regenbogen.



Wie geht das denn dann mit dem Kinderkriegen?

Auch wenn Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern alles genauso gut hinkriegen wie andere Familien – an einer Stelle braucht es natürlich schon Mama und Papa: zum Kinderkriegen nämlich. Dazu braucht man immer die Eizelle einer Frau und den Samen eines Mannes – anders geht es nicht.

Lesbische Frauen oder schwule Männer müssen sich deswegen genau überlegen, auf welchem Weg sie Kinder bekommen können. Frauen können zum Beispiel einen Freund fragen, ob er ihnen seinen Samen spendet. Männer können Kinder adoptieren. Manchmal tun sich auch ein schwules und ein lesbisches Paar zusammen, um Kinder zu bekommen.


Wie lebt sich's so in einer Regenbogenfamilie?

Das hat sich radioMikro-Reporterin Kerstin Öchsner auch gefragt und sich mal bei Kindern aus Regenbogenfamilien umgehört. Klick den Startknopf und hör dir an, was Nelia, Enya und Clara aus ihren Familien erzählen.

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Und wer noch mehr wissen und einfach mal selbst mit "Regenbogenkindern" sprechen will, kann auf der Kinderseite des Lesben- und Schwulenverbands vorbeischauen – den Link findest du unten auf dieser Seite!

Regenbogenkinder in Deutschland
Es wird geschätzt, dass ungefähr 20.000 Kinder in Deutschland in Regenbogenfamilien leben. Ganz schön viele. Eine ganz genaue Zahl kann aber niemand sagen, denn es wird erst jetzt allmählich angefangen, genau bei den Familien nachzufragen und die Daten zu erheben.



Kerstin Öchsner


 
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