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Tauchende Autos
Erst waschenBevor so ein Auto-Gerippe in der Fabrik lackiert werden kann, muss es erst mal gewaschen werden. Vor allem muss das Konservierfett runter, mit dem das rohe Stahlblech vor Flugrost geschützt war. Das wir in einer Art Autowaschanlage gemacht.Dann waschenAber auch dann kann es noch nicht losgehen mit dem Lackieren. Damit der Lack nämlich überhaupt haften kann, muss die Metalloberfläche aufgeraut werden. Dazu taucht das Auto auf einer Schiene kopfüber in ein 25 Meter langes Becken mit Phosphatiermittel. Fast eine halbe Stunde dauert dieser Tauchgang, und alles geht vollautomatisch und wird nur über Monitore aus einer Schaltzentrale kontrolliert!Und jetzt lackierenErst im zweiten Becken wird dann der erste Lack aufgetragen. Damit der aber auf dem Blech hält, ist noch etwas ganz Besonderes nötig: Die Karosse wird unter Strom gesetzt, so dass sie den Lack anzieht. Das nennt man kathodische Tauchlackierung.Natürlich muss der Lack in jede Ecke und Ritze des Autos laufen, damit es später nirgends rosten kann. Also wird das Auto im Lackbad um die eigene Achse gedreht. Es macht sozusagen einen Purzelbaum, bis auch das letzte Luftbläschen an die Oberfläche geblubbert ist. Ab in den BackofenIm nächsten Arbeitsschritt fahren die Autos auf ihren Schienen weiter in eine Art Backofen, in dem die Farbe eingebrannt wird. Dieser Trockner sieht aus wie ein langer Tunnel, und wenn sich nach einer Stunde das hintere Tor öffnet, sind die Autos perfekt vor Rost geschützt und: olivgrün!Aber der grüne Schutzlack ist nur die erste von vielen Lackschichten: In Lackierkammern sprühen Roboter noch nacheinander Füll-Lack, den farbigen Decklack und Klarlack auf. Und erst dann darf das Auto raus in den Regen. |
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