Geheimsprachen

Schnell gesprochen kann eine Geheimsprache ganz schön verwirrend klingen.
Dann klingt sie doch tatsächlich wie eine andere Sprache, aber eine, die man noch nie zuvor gehört hat.
So eine Geheimsprache ist z.B. die Bebe-Sprache.

Wie sich die Bebesprache gesprochen anhört?! Klick den Lautsprecher!

Doch wenn du sie erst mal aufgeschrieben siehst, dann entdeckst du schnell, dass sie gar nicht so schwer zu lernen ist, wie sie zunächst klingt.

"Ibich höbörebe gebernebe rabadibioboMibikrobo" heißt "Ich höre gerne radioMikro".

Bestimmt hast du nach diesem Satz schon das Geheimnis gelüftet. Hier aber zur Sicherheit noch mal eine kleine Anleitung:
Nach jedem Vokal folgt ein "b". Danach wird der Vokal, der nun vor dem "b" steht, wiederholt. "Ich" wird zu "Ibich", "höre" wird zu "höböre". Laute wie "au", "ei", "eu" werden genauso zusammengesetzt wiederholt. So wird aus "klauen" einfach "klaubaueben".
Eine Geheimsprache muss man üben. Denn, wenn du sicher gehen willst, dass sie niemand versteht, solltest du sie fließend sprechen. Ansonsten ist das Geheimnis schnell gelüftet. Also nichts wie ran und übübeben, übübeben, übübeben!


Anne Mette



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