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Süßigkeiten – Warum gibt es sie?
Stand: 16.11.2010
Von einer Erfindung kann man bei Süßigkeiten nicht wirklich sprechen. Sie waren einfach da!
Natürlich sind nicht plötzlich Gummibärchen und Bonbons an den Bäumen gewachsen. Aber: Was für uns heute die Schokolade, das Brausepulver und die bunten Bärchen sind, waren für die Steinzeitmenschen Früchte, Beeren und Honig.
Dass wir Menschen, schon seit es uns gibt, gerne Süßes essen, scheint uns angeboren zu sein. Es gibt auch Wissenschaftler, die meinen, dass unsere große Vorliebe für die Leckereien etwas mit der süßlichen Muttermilch zu tun hat. Unserem ersten, und lebenswichtigen Geschmackserlebnis als neugeborener Säugling.
Benzin für Muskeln und Gehirn
Unser Körper würde natürlich locker ohne Süßigkeiten überleben. Der lebenswichtige Zucker, auch Kohlenhydrate genannt, ist nämlich auch in vielen anderen Nahrungsmitteln enthalten. Zum Beispiel in Brot, Müsli, Nudeln und Kartoffeln.
Aber süße Sachen, ob Weintrauben oder Schokolade, funktionieren in unserem Körper wie eine Art Muskel- und Gehirnbenzin. Sie spenden besonders schnell Energie. Außerdem lösen sie bei den meisten kleinen, aber auch großen Menschen, ein angenehmes Wohlbefinden aus.
Das haben schon die alten Griechen und Römer genossen. Da gab es beispielsweise süße Pfannkuchen, Honigfrüchte oder Oblaten. Auch Früchtebrot und Honigkuchen sind uralte Verwandte unserer heutigen Süßigkeiten.
Schon seit über 1000 Jahren wird auf der Welt Zuckerrohr zu Zucker verarbeitet. Jahrhundertelang war "Das weiße Gold" allerdings nur Speise der Könige und der Reichen. Vor ungefähr 200 Jahren wurde Zucker dann zum ersten mal in einer Fabrik hergestellt, in der weltweit ersten Rübenzuckerfabrik im Osten Deutschlands. Seitdem sind die Preise gesunken, und immer mehr Schleckermäuler kamen so in den Genuss des süßen, krümeligen Zuckers. Das war der Anfang vom Zuckerparadies. Heute wäre ein Leben ohne die voll gefüllten Süßigkeitenregale im Supermarkt unvorstellbar!
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Achtung, das süße Glück macht süchtig!
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Süßigkeiten machen nicht nur glücklich, sondern manchmal fast oder auch richtig süchtig. Denn von etwas, was so lecker schmeckt, will man am liebsten immer mehr und noch mehr ... Also, Achtung! Aber in Maßen ist ja alles erlaubt!
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Ursel Böhm
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