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Fair Trade – Gerechter Einkaufen

Stand: 04.07.2011


Fair Trade Siegel (c) Fairtrade
Nach diesem Logo kannst du Ausschau halten.
Vielleicht ist es dir im Supermarkt, im Bioladen oder im Weltladen schon einmal aufgefallen - das blau-grün-schwarze Fair-Trade-Logo. Es gibt nämlich schon jede Menge Produkte, die fair gehandelt werden: Kakao aus Bolivien, Fußbälle aus Pakistan, Honig aus Chile oder Rosen aus Kenia.

Aber was heißt eigentlich "fair"?


Schokolade im Sonderangebot, die Tafel nur 69 Cent! Eigentlich prima, aber die Sache hat einen Haken: Viele Dinge, die wir im Laden kaufen, können nur deshalb so billig sein, weil die Leute, die sie herstellen, sehr wenig verdienen. Das ist ziemlich ungerecht.

Bauer mit Kakaobohne (c) dpa
Dieser Bauer hat gut lachen, seine Bohnen sind auch fair gehandelt.
Und genau da fängt die Arbeit der Fair Trade Organisationen an: Sie machen gerechte Verträge mit den Bauern und Handwerkern in Afrika, Asien und Südamerika. Das heißt, ein Kakao-Bauer in Ghana, zum Beispiel, verdient so viel, dass er genug zu essen und ein Haus für sich und seine Familie hat und dass er es sich leisten kann, wenn er krank ist, zum Arzt zu gehen. Und wenn in einer Familie die Eltern für ihre Arbeit einen gerechten Lohn bekommen, müssen die Kinder nicht mehr mitarbeiten, um die Familie zu ernähren, sondern können in die Schule gehen und später einen Beruf lernen. Denn beim fairen Handel ist Kinderarbeit verboten!

Faires Freising
Freising darf sich seit 2011 "Fairtrade-Stadt" nennen, denn hier werden an besonders vielen Orten faire Produkte verkauft und gekauft. Herzlichen Glückwunsch!
Und damit die Bauern genug verdienen, kosten Fair Trade Produkte eben auch etwas mehr als die anderen im Nachbarregal.

Augen auf bei billig, billiger, am billigsten! Ist Geiz wirklich so geil? Mit Fair Trade Produkten bekommst für dein Geld beides: Gute Waren und ein bisschen mehr Gerechtigkeit auf der Welt!

Anne Buchholz

 
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