Warum werden im Herbst viele Kinder krank?
Im Herbst ist es draußen ziemlich kalt und nass. Drinnen ist es dagegen schön warm. Die Luft ist von der Heizung auch ziemlich trocken. Diese Heizungsluft trocknet nicht nur nasse Wäsche, sondern macht auch die Schleimhäute und die Atemwege im Körper trocken. Und so sind sie anfälliger für Krankheitserreger: Wir kriegen leichter Schnupfen und Husten.
Der Schnupfen geht von einem zum anderen
Das liegt daran, dass Erkältungen meistens durch husten, niesen und sprechen übertragen werden. Die Ärzte nennen das
Tröpfcheninfektion. Das heißt so, weil tatsächlich Tröpfchen Schuld sind. Wenn jemand niest, werden nämlich ganz kleine Tröpfchen mit Krankheitserregern verteilt. Die Erreger sausen durch die Luft und wenn du zum Beispiel gerade deinen Mund offen hast, dann kann es sein, dass du so einen Erreger abbekommst. Dass du deswegen gleich einen Schnupfen bekommst, muss aber nicht unbedingt sein. Schließlich hat dein Körper ein Abwehrsystem, das Immunsystem. Es kämpft ganz von selbst tapfer gegen Bakterien und Viren. Wenn du frierst, nicht genügend schläfst oder ein bisschen kränkelst, ist dein Abwehrsystem aber nicht so stark und die Krankheitserreger haben ein leichteres Spiel.