<img src="/kinder/pic/navi_html.gif" width="590" height="66" alt="" border="0"usemap="#navi"> <map name="navi"> <area alt="Treffen & Finden" coords="20,10,129,55" href="/kinder/index1.shtml"> <area alt="Spielen & Werkeln" coords="129,9,239,57" href="/kinder/index2.shtml"> <area alt="Musik & Geschichten" coords="241,8,349,57" href="/kinder/index3.shtml"> <area alt="Fragen & Verstehen" coords="351,7,459,57" href="/kinder/index4.shtml"> <area alt="Radio & TV" coords="459,7,571,57" href="/kinder/index5.shtml"> </map>
BR.de
wissen
 

Wasserkraft – Von Wasserrädern und Turbinen

Stand: 22.03.2012


Wasserrad in Freiburg (c) dpa
Wasser kann man nicht nur trinken. Man kann es auch benutzen, um damit Wasserräder anzutreiben. Damit kann man Strom erzeugen und einiges mehr. Hier ist eine kleine Geschichte der Wasserkraft!

Die älteste Art, Wasserkraft zu nutzen, ist das Wasserrad. Bereits vor etwa 2.500 Jahren trieben die Alten Griechen mit Wasserrädern Mühlen an, um Getreide zu mahlen.


Wichtige Erfindung: die Mühle

Wasserrad an einer Mühle (c) dpa
Das Wasserrad einer alten Kornmühle in Waidring.
Später kamen die Menschen noch auf eine andere sehr wichtige Idee: Sie erfanden die Mühle. Ein Bach treibt ein großes Wasserrad an. Das Rad dreht sich um seine Achse, die Achse dreht sich mit, auf der anderen Seite ist der Mühlstein festgemacht, der sich also auch dreht – und schon kann der Müller das Getreide zu Mehl mahlen. Eine sich drehende Achse kann aber noch mehr antreiben als Mühlsteine. Alles was sich drehen oder auf- und abgehen soll, lässt sich so in Schwung bringen.

Von den Windmühlen an den Küsten einmal abgesehen wurden Mühlen, Hammer- und Sägewerke und viele andere Handwerksmaschinen vor allem von Wasserkraft angetrieben, jahrhundertelang. In Bayern standen an geeigneten Bächen oder Flüssen alle paar Kilometer Mühlen oder andere Bauten, die die Wasserkraft nutzten.

Mit Wasserkraft Strom erzeugen

Auch ein Wasserrad ...
Die Tage der Wasserräder waren allerdings mit der Erfindung der Dampfmaschine gezählt. Immer mehr Maschinen wurden nicht mehr von Wasserkraft angetrieben, sondern von Dampfmaschinen. Die Wasserkraft hatte trotzdem noch nicht ausgedient, denn die Elektrizität wurde ebenfalls bald entdeckt. Und Wasserkraft eignet sich ausgezeichnet dafür, um Strom herzustellen.

1894 wurde das erste bayerische Elektrizitätswerk eingeweiht. Danach kamen immer mehr dazu. Vor einhundert Jahren gab es in Bayern mehr als 10.000 Wasserkraftwerke. Heute sind es immerhin noch gut 4.000. Damals wie heute funktionieren diese Kraftwerke gleich: Eine Turbine, das ist ein besonders wirkungsvolles Wasserrad, wird vom strömenden Wasser gedreht und treibt so einen Generator an. Dieser Generator erzeugt dann den elektrischen Strom – wie bei einem Fahrraddynamo, nur viel größer. Eine Wasserturbine kann mehrere Meter Durchmesser haben und ein Generator kann leicht so groß sein wie ein Auto.

Das Prinzip ist aber seit 2.500 Jahren das gleiche: Wasser bringt Räder zum Drehen und erzeugt damit Energie, die der Mensch nutzen kann.


Börni Schulz


 
  Mehr übers Wasser
  Zurück zum Wissenslexikon



Hilfe   Kontakt