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Berge - Steingewordene Riesen

Stand: 06.06.2011


Hohe Berge (c) Good Shot
Ganz so unbeweglich wie sie aussehen, sind die Berge gar nicht.
Gebirge, zum Beispiel unsere Alpen, mögen unerschütterlich aussehen, aber das sind sie nicht. Berge bewegen sich. Sie verändern sich täglich, aber jeden Tag nur ein ganz kleines bisschen. Was so unbeweglich und starr aussieht, ist in Wirklichkeit das Ergebnis einer sehr langsamen, dafür aber umso gewaltigeren Bewegung: der Bewegung unsere Erdkruste.



Die Haut der Erde

Ein Bächlein? Nein, das sind Risse im Boden Islands. Klick die Lupe!
Wie eine Haut umspannt die kalte und starre Erdkruste das heiße Erdinnere, eine Haut aus Stein über einem Kern aus glühender Magma. Diese steinerne Haut ist durchzogen von Rissen, Stellen, an denen die Erdkruste nicht zusammengewachsen ist. Diese Risse unterteilen die Erdkruste in mehrere verschieden große Teile. Ein solcher Riss liegt zwischen Afrika und Europa. Afrika drückt hier mit seiner ganzen Masse gegen den europäischen Teil der Erdkruste.

Knautsch, schieb, türm

Ganz laaaangsam
Ob und wie viel die Alpen heute noch wachsen, wird unter Wissenschaftlern diskutiert. Der Himalaja aber, das höchste Gebirge der Welt, wächst auf alle Fälle noch. Und zwar mindestens einen Zentimeter pro Jahr.
Solange der eine Kontinent gegen den anderen drückt, wird alles, was in der Mitte dazwischen liegt, zusammengepresst, aufeinander geschoben, verbogen und übereinander getürmt. Die beiden Kontinente stoßen zusammen wie zwei Autos. Dass Kontinente sich nur sehr langsam bewegen, ändert nichts am Ergebnis. Bis ein Gebirge entstanden ist, vergehen viele Millionen Jahre. Deswegen können wir auch nicht zusehen, wie ein Berg wächst. Nur das Ergebnis dieses Wachstums können wir sehen. Zum Beispiel die Alpen. Sie sind sozusagen die Knautschzone zwischen Afrika und Europa.

Kalte Bergspitzen

Warum ist es oben auf dem Berg eigentlich immer so kalt? Schließlich ist man doch näher an der Sonne? Klick den roten Pfeil und mach dich schlau!

Börni Schulz

 
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