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Nasenbluten
Unsere Nase ist sehr gut durchblutet, denn sie hat viel zu tun: Sie reinigt die Luft, bevor sie in unsere Lungen strömt und wir riechen dank ihr über 4.000 Gerüche. Für die gute Durchblutung sorgen viele kleine Blutgefäße und vor allem ein Gefäßknubbel: Der Locus Kiesselbachii. Der trägt den lustigen Namen nach seinem Entdecker. Wenn wir in der Nase bohren, ritzen wir diesen empfindlichen Gefäßknäuel schnell mal ein – und dann blutet's. Auch trockene Heizungsluft im Winter, ein Ball, der auf die Nase fliegt, oder zu starkes Schnäuzen bei Schnupfen können ausreichen, um den empfindlichen Locus Kiesselbachii zu reizen und zum Bluten zu bringen. Hausmittel bei Nasenbluten Normalerweise ist das nicht gefährlich und kommt besonders bei Kindern häufig vor. Zwei Esslöffel Blut verliert man da schon mal. Wenn Blut aus der Nase tropft, kann man einige Hausmittelchen ausprobieren: Kopf vornüber beugen, vorsichtig Watte in die Nase stopfen und die Nasenlöcher sanft zudrücken. Oder einen feuchten Waschlappen in den Nacken legen. Und als dritte Möglichkeit bietet sich an, ein Papiertaschentuch unter die Zunge zu legen. Dann denkt der Körper nämlich, dass die Flüssigkeitszufuhr gestoppt wird und die Nase hört auf zu bluten. Wenn das alles nicht hilft, oder sehr viel Blut aus der Nase kommt, sollte man lieber zum Arzt gehen. Das gilt besonders für Erwachsene – denn bei ihnen kann Nasenbluten ernste Ursachen haben. |
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