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3D-Kino - Wie funktioniert das?
Stand: 21.01.2010
Für 3D-Filme muss man eine Spezialbrille aufsetzen und hat dann das Gefühl, man sitzt mitten drin im Geschehen: Häuser, Autos und die Schauspieler scheinen zum Greifen nahe. Man sagt dazu auch, der Film hat mehr Tiefe. 3D ist die Abkürzung für dreidimensional und bedeutet "räumlich". Ein 3D-Film wird – anders als normale Filme – mit zwei Kameras gleichzeitig aufgenommen. Die Kameras stehen beim Dreh nebeneinander, ähnlich wie dein rechtes und dein linkes Auge. Das ist nämlich das Geheimnis: 3D-Filme versuchen, das räumliche Sehen des Menschen nachzuahmen.
Räumliches Sehen
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Der Trick mit den zwei Augen!
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Das linke Auge befindet sich ja weiter links im Kopf als das rechte. Deshalb sieht es alles aus einem anderen Blickwinkel als das rechte. Das kann man ganz einfach nachprüfen: Du stellst dich hin, zum Beispiel mit Blickrichtung zum Bücherregal. Dann streckst du einen Arm aus und machst den Daumen hoch. Jetzt kneifst du das rechte Auge zu und schaust nur mit dem linken Auge auf den Daumen. Wenn du jetzt das linke Auge zukneifst und mit dem rechten auf den Daumen schaust – dann sind manche Bücher, die vorher links neben dem Daumen waren plötzlich rechts. Da du ja meistens mit beiden Augen gleichzeitig schaust, siehst du eigentlich immer zwei verschiedene Bilder zur gleichen Zeit. Das Sehzentrum im Gehirn wandelt die beiden Bilder zu einem einzigen um und das ist dreidimensional – räumlich. Räumlich Sehen heißt, du erkennst, was weiter hinten und was weiter vorne ist.
Wie wird aus zwei normalen Filmen ein 3D-Film?
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Auch in Forschungslaboren benutzt man die 3D-Technik.
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Die beiden Filme werden von zwei Projektoren auf die Leinwand projiziert. Projizieren bedeutet, ein spezieller Apparat (der "Projektor") wirft die Bilder mit Hilfe von Licht auf die Leinwand. Auf der Leinwand erscheinen die beiden Filme nun leicht versetzt nebeneinander. Wenn man mit bloßem Auge auf die Leinwand schaut, sieht der Film einfach nur unscharf aus. Um den 3D-Effekt zu erzielen, muss man einen Trick anwenden. Und dafür braucht man:
Die Spezialbrille Im 3D-Kino bekommt jeder Zuschauer mit der Eintrittskarte so eine Spezialbrille. Diese Brille hat ganz spezielle Gläser, die dafür sorgen, dass man mit dem linken Auge auch nur den Film sieht, der mit dem linken Projektor gezeigt wird. Und mit dem rechten Auge sieht man den Film, der mit dem rechten Projektor gezeigt wird. Unser Gehirn setzt die Bilder im Kopf dann wieder zu einem Bild zusammen. So entsteht ein Raum, der wirkt, als würde das Auto aus der Leinwand herausfahren und im Kinosaal schweben.
Olga-Louise Dommel
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