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Druiden - Gab es die wirklich?

Stand: 17.11.2010


Das sind die Füße des wohl bekanntesten Druiden. Klick die Lupe!
Druiden waren keltische Priester und Gelehrte. Sie galten als die Vornehmsten unter den Kelten. Außer den Aufgaben als Priester, Heilkundige und Wahrsager hatten sie noch eine andere wichtige Pflicht. Denn die Kelten hatten keine Schrift. Alles Wichtige wurde von den Druiden auswendig gelernt, damit es nicht vergessen werden konnte.

Die Druiden wurden in den großen Geheimnissen unterrichtet, die nur für eingeweihte Ohren bestimmt waren: die Kräfte der Natur, die Macht des Übersinnlichen, die Gesetze des Sternenhimmels und vieles mehr. Alles lernten sie auswendig und sie konnten es jederzeit fehlerfrei wiedergeben. Die Druiden waren so etwas wie das Gedächtnis der Kelten, ihr Lexikon in allen Fragen des Lebens. Leider schrieben sie nichts auf und deswegen wissen wir nur wenig von ihren Geheimnissen.

Lange Schulzeit

Mistel (c) dpa
Misteln - eine wichtige Zutat für die Tränke der Druiden.
Der berühmteste Mann, der über die Druiden geschrieben hat, war Julius Cäsar, ein römischer Feldherr, der kurz vor Christi Geburt Gallien erobert hatte. Cäsar zum Beispiel berichtet von Menschenopfern, die durch Druiden dargebracht wurden. Beweise dafür gibt es nicht, vielleicht wollte Cäsar seinen Bericht nur ein bisschen gruselig machen. Eine Sache, von der Cäsar uns berichtet, stimmt aber wahrscheinlich schon: Denn um die vielen Sachen, die sich die Druiden merken mussten, lernen zu können, brauchten sie viel Zeit. Angeblich waren zwanzig Jahre in der Druidenschule ganz normal.

Börni Schulz


 
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