<img src="/kinder/pic/navi_html.gif" width="590" height="66" alt="" border="0"usemap="#navi"> <map name="navi"> <area alt="Treffen & Finden" coords="20,10,129,55" href="/kinder/index1.shtml"> <area alt="Spielen & Werkeln" coords="129,9,239,57" href="/kinder/index2.shtml"> <area alt="Musik & Geschichten" coords="241,8,349,57" href="/kinder/index3.shtml"> <area alt="Fragen & Verstehen" coords="351,7,459,57" href="/kinder/index4.shtml"> <area alt="Radio & TV" coords="459,7,571,57" href="/kinder/index5.shtml"> </map>
BR.de
wissen
 

Auge - Schauen, weinen, blinzeln

Stand: 19.02.2014


Tränende Augen (c) Photovision
Tränenflüssigkeit hält unser Auge sauber und feucht – ständig liegt ein sogenannter Tränenfilm auf unseren Augen. Der schützt – neben dem Lidschlag und den Wimpern - die Oberfläche vor kleinen Staubpartikeln. Und wenn doch etwas ins Auge gelangt, produziert die Tränendrüse mehr Tränenflüssigkeit als normal. So zum Beispiel beim Zwiebel schneiden oder wenn unser Auge durch starken Wind gereizt ist. Die Tränenflüssigkeit wird dann in Richtung Nase ausgeschieden.

Mädchen reibt sich die Augen (c) DigitalVision
Tränen ohne Weinen

Vielleicht ist dir auch bei einer Erkältung schon mal aufgefallen, dass die Augen tränen, obwohl du gar nicht weinst. Oder andersrum: Wenn du weinst, tränen nicht nur deine Augen, sondern auch die Nase läuft. Das liegt daran, dass Nase und Augen über den Tränennasengang miteinander verbunden sind und die Tränenflüssigkeit so in die Nase gerät. Und umgekehrt: Wenn die Nase verstopft ist, tränt Flüssigkeit aus dem Auge.



Auge (c) Digital Stock
Das Märchen vom Sand im Auge

Manchmal wenn morgens der Wecker klingelt, haben wir im inneren Augenwinkel etwas Schleim. Der kann fest und getrocknet sein oder auch glitschig. Ab und zu klebt auch ein bisschen davon an unseren Augenwimpern. Dann reiben wir uns die Augen und schon ist das Zeug verschwunden.


Unsere Augenlider sind wie Scheibenwischer

Tagsüber klimpern wir etliche Male mit unseren Wimpern. Oberlid und Unterlid berühren sich dabei und wischen das Auge klar – wie ein Scheibenwischer. Unsere Wimpern sind nicht nur da, damit die Augen schön aussehen, sondern auch, damit sie die Augen vor Dreck und Fremdkörpern schützen – also damit im wahrsten Sinne des Wortes "nichts ins Auge geht".

Pause für die Scheibenwischer

In der Nacht, wenn wir schlafen, haben auch unsere Augenlider Pause. Manchmal bleiben die Lider einen Spalt breit offen. Im Schlaf sammeln sich auf der Augenoberfläche Staubpartikel, Zellreste und Tränenflüssigkeit, die unsere Augen auch über Nacht feucht hält. Morgens, wenn wir aufwachen, gehen unsere Augenlider wieder auf und zu – wir zwinkern ganz automatisch mit den Wimpern. Dabei wird das Sekret, vermischt mit Staub und Zellresten, in Richtung Nase gewischt. Das ist das, was man "Schlaf" nennt. Genauer gesagt: Das ist der Müll, den die Augenoberfläche ausscheidet.


Gerüchte rund ums Auge

Davon gibt es viele. Wir klären hier ein paar davon: radioMikro-Reporter Johannes Keller hat jemanden vom Fach dazu befragt: eine Augenärztin! Aber rate doch erstmal du: Was stimmt und was nicht?

Stimmt das? Gerücht Nummer 1:

Wer gute Augen haben will, muss viele Karotten essen!?

This text will be replaced


Stimmt das? Gerücht Nummer 2:

Wenn man um Mitternacht schielt, dann bleiben die Augen stehen!?

This text will be replaced


Stimmt das? Gerücht Nummer 3:

Wenn man zu lange vor dem Fernseher sitzt, bekommt man viereckige Augen!?

This text will be replaced


Warum haben Menschen in Asien eine andere Augenform?

Asiatische Augen (c) Stockbyte
In Asien leben viele Menschen, die eine zusätzliche Hautfalte am Innenrand des Auges haben: Dadurch wirken ihre Augen schmaler und mandelförmig. Viele Leute nennen das "Schlitzaugen".

Die Augenform wird seit vielen Jahrhunderten von Familie zu Familie weitervererbt, sagen Genetiker, die sich mit der Vererbungslehre beschäftigen. Warum diese schmalen Augen nun gerade im asiatischen Raum vorkommen, darüber kann nur spekuliert werden – so lange ist das schon her und richtige Beweise gibt es nicht.

Viele Forscher vermuten, dass das etwas mit dem damaligen Klima zu tun hat. Die Menschen mussten sich den Lebensbedingungen anpassen: Kälte, starke Sonnenstrahlung, Sandstürme oder auch blendend weißer Schnee könnten dazu geführt haben, dass die Menschen diese Augenform entwickelt haben – damit sie nicht so oft blinzeln müssen und das Auge optimal geschützt war. Andere Forscher bezweifeln das, schließlich gab es in Asien immer schon unterschiedliche Klimazonen. Die Frage ist also ähnlich schwer zu beantworten wie die nach Henne und Ei – was war da nun zuerst da?


Kristina Richter


 
  Tränen beim Zwiebelschneiden
  Zurück zum Wissenslexikon



Hilfe   Kontakt