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Seitenstechen – Was sticht denn da?

Stand: 19.05.2009


Verschnaufpause (c) Getty Images
Na, sticht's
Manche Menschen bekommen beim Laufen plötzlich Seitenstiche. Das sind keine Verletzungen, sondern Schmerzen in den Seiten unterhalb der Rippen, die auch wieder weg gehen.

Klar ist, dass Seitenstechen immer bei starker körperlicher Belastung auftritt, das heißt beim Laufen, Schwimmen oder auch beim Radfahren. Klar ist auch, dass die Schmerzen meist bei untrainierten Personen auftreten.


Erklärung Nummer 1: Die Milz ist schuld! Was die Milz mit dem Seitenstechen zu tun haben soll, steht hier. Klick den roten Pfeil!

Erklärung Nummer 2: Die falsche Ernährung ist schuld! Was die Ernährung mit dem fiesen Ziehen zu tun hat, steht hier. Klick den roten Pfeil!

Erklärung Nummer 3: Der fehlende Sauerstoff ist schuld!

Rennen (c) Photo Alto
Schön gleichmäßig atmen. Sonst ziept's!
Atmet man falsch oder ist die Bauchmuskulatur zu schwach, löst das Verkrampfung aus - im Zwerchfell das ist nämlich unser Hauptatem Muskel. Es ist dafür verantwortlich, dass Luft in unsere Lungen gesaugt wird. Das Problem ist, dass das Zwerchfell nur beim Ausatmen selber durchblutet wird. Das heißt je kürzer man ausatmet, desto weniger Blut und damit Sauerstoff gelangen ins Zwerchfell. Das Zwerchfell beschwert sich und reagiert mit stechenden Schmerzen, wenn es verkrampft. So soll falsches Atmen beim Sport zu den unangenehmen Schmerzen im Bauch führen.

Und was stimmt?
Unglaublich aber wahr: Obwohl fast jeder Seitenstechen kennt, wissen Ärzte und Wissenschaftler bis heute nicht genau, woher das fiese Ziehen und Stechen wirklich kommt. Die Milz könnte eine Rolle spielen, die Ernährung auch und sicherlich hat auch das Atmen was damit zu tun. Ganz genau weiß das aber noch niemand.


Seiten-Stechen vermeiden

  • Wenn du Seitenstechen bekommst beim Laufen, dann hast du schnell angefangen. Also langsam anfangen!
  • Es ist nicht gut, mit vollem Magen zu laufen. Am besten ist es, zwei Stunden vor dem Laufen nichts mehr zu essen.
  • Außerdem ist es wichtig, "richtig" zu atmen. Das heißt, man muss aufpassen, dass man einen Atem-Rhythmus findet und vor allem immer schön lange ausatmet. Dann kann der Körper gut mit Sauerstoff versorgt werden.


Und wenn's doch zieht ...
Junge im Gras (c) Image source Falls ihr beim Laufen trotzdem Seitenstechen bekommt dann hilft nur eins: langsamer machen, vielleicht sogar eine Pause einlegen und tief und regelmäßig einatmen. Auch kann man beim Gehen die Arme hochnehmen oder sich mit der Faust auf die schmerzende Stelle drücken. Beim Ausatmen dann den Druck lösen und den Oberkörper leicht nach vorne beugen. Dann klappt' s hoffentlich auch wieder mit der Bestzeit.


Nina Eichinger

 
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