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Fahrrad – Wer hat's erfunden?

Stand: 21.11.2016


Kinder auf ihren Mountainbikes (c) mauritius images



Genau weiß man's natürlich mal wieder nicht. Viele Entwürfe von Fahrrädern haben sich als Fälschungen herausgestellt. Zum Beispiel eine Zeichnung, die angeblich von einem Schüler Leonardo da Vincis stammen soll.

In der Geschichte des Fahrrads gab es immer wieder Erfinder, die die Entwicklung des Zweirads entscheidend voranbrachten: von der Draisine bis zum High-Tech-Flitzer. radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö radelt mit dir im Schnelldurchlauf durch die 200-jährige Geschichte des Fahrrads.

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Ganz aus Holz: Das Laufrad

Draisine (c) dpa
Das erste bekannte Zweirad hat Karl Drais im Jahre 1817 erfunden. Draisine wird es auch genannt. Die Draisine war vollständig aus Holz gebaut – Reifen, Lenker und Gestell. Pedale und eine Kette hatte es damals noch nicht. Um vorwärts zu rollen, musste man sich mit den Füßen vom Boden abstoßen. Deshalb bezeichnet man das erste Fahrrad auch als "Laufrad".

1817 gab es eine Hungersnot in Deutschland, bei der auch viele Pferde starben. Weil Pferde damals das wichtigste Transportmittel waren – als Reittier und Zugtier vor Wagen – wollte Karl Drais ein Gefährt erfinden, mit dem sich der Mensch ohne Pferde schnell vorwärts bewegen kann. Das Laufrad erregte zwar viel Aufmerksamkeit. Sogar Laufradrennen fanden statt. Aber durchgesetzt hat es sich nicht.


Draisine im Museum (c) dpa


Mit Gummireifen: Das Hochrad

Hochrad (c) dpa
Der französische Mechaniker Ernest Mechaux hat die Draisine dann in ein Velociped umgewandelt. Das Velociped fuhr mit Kurbel und Tretpedal, ähnlich wie heute unsere Fahrräder. 1871 verfeinerte der Engländer James Starley das Velociped in ein Hochrad. Das hatte ein sehr großes Vorderrad und ein kleines Hinterrad. Es war aus Stahl und hatte Gummireifen. Als Hochradfahrer thronte man anderthalb Meter über dem Boden. Die Fahrt war aber nicht ganz ungefährlich: Viele Hochradfahrer stürzten und verletzten sich manchmal tödlich.

Kettenantrieb, Diamantrahmen und Luftreifen

Straßenverkehr in China (c) dpa
Jede Menge Fahrradfahrer auf Chinas Straßen.
Zwischen 1878 und 1888 gab es noch einige wichtige Erfindungen: der Kettenantrieb des Hinterrades. Nun fuhr es sich deutlich sicherer, weil jetzt Antrieb und Lenkung voneinander getrennt waren. Auch die Einführung des trapezförmigen Fahrradrahmens aus Stahlrohr, der so genannte "Diamantrahmen", sorgte für mehr Stabilität. Mit der Erfindung des Luftreifens durch John Boyd Dunlop wurde das Radeln noch leichter. Der Siegeszug des Fahrrads war nicht mehr aufzuhalten: Arbeiter fuhren mit dem Rad zur Arbeit, Radeln wurde modern und eine beliebte Sportart. Bis heute ist es das umweltfreundlichste Transportmittel. China wird auch "Land der Fahrräder" genannt. Dort gibt es nämlich die meisten Fahrräder der Welt.

Total verrückte Fahrräder

Eine Runde auf dem Tall-Bike fahren!
In der "Bikekitchen" (also der "Fahrradküche") in Augsburg gibt es total verrückte Fahrräder. Eigentlich werden in der Werkstatt Fahrräder repariert, aber manchmal haben die Tüftler und Künstler auch mal Zeit, einfach ein neues Fahrrad zu erfinden.



Das geht nicht!

radioMikro-Reporterin Kerstin Öchsner hat zusammen mit Kevin und mit Malte Römer und Günter Schütz von der Bikekitchen in Augsburg die unglaublichen Fahrräder ausprobiert. Ob das gut gegangen ist?

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Ganz schön groß - so ein "Tall Bike" ...
... erst recht, wenn man drauf sitzt!
Auch Kevin wollte es ausprobieren ...
 
Verkehrtrum-Fahrrad, echt hart!
Beim Swing Bike kann man vorne ...
... und auch hinten lenken.
 

Wo gibt' s denn so was? Ein Fahrrad-Orchester

Die Mitglieder des Brabants fietsharmonisch Orkest (c) Brabants fietsharmonisch Orchest





















In Holland gibt es ein Orchester, da sitzen die Musiker nicht auf Stühlen, sondern auf einem Sechser-Tandem und machen Musik: Do Re Mikro-Reporterin Heike Meyer hat den Komikern vom "Brabants Fietsharmonisch Orkest" zugehört!

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Olga-Louise Dommel und Kerstin Öchsner


 
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