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Flamingos - Rot durch Essen
Flamingos gehören zu den schönsten Vögeln im Tierreich. Sie sehen aus wie pinkfarbene Störche. Schon ihr Name klingt ein bisschen wie "Flamme". Aber nicht alle Flamingos sind feuerrot. Es gibt auch Arten, die sind eher hellrosa.
Und manche Flamingos sind sogar fast weiß, mit einigen grauen Stellen am Hals. Das sind die Flamingo-Kinder. Wenn Flamingos aus ihrem Ei schlüpfen, sehen sie noch gar nicht aus wie Flamingos. Statt der rosaroten Federn tragen sie ein grau-weißes Daunenkleid. Sie ähneln eher einem kleinen Schwan mit langen Beinen.
Rot durch Farbstoff
Um rot zu werden, müssen sie erst Farbe fressen! Flamingos fressen alles, was so im Wasser herumschwimmt: Mückenlarven, Algen, kleine Krebse. In den Algen und den Krebsen sind sogenannte "Carotinoide" drin, das sind rote Farbstoffe. Die Leber der Flamingos verwandelt diese Farbstoffe in winzige Teile und diese Teilchen wandern in ihre Federn.
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Dieses Küken muss noch viel fressen ...
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Farbe für Zoobewohner
Mit den Flamingos im Zoo ist es etwas schwierig: Es wäre total kompliziert, ihnen die richtige Algensorte und genügend kleine Krebse zum Füttern zu besorgen. Aber ohne die rote Farbe im Futter werden Flamingos wieder weiß! Früher hat man den Flamingos in den Zoos deshalb Karottensaft in ihr Trockenfutter gemischt. Heute mischt man direkt die roten Farbstoffe hinein.
Roter Eisbär??
Wenn jetzt ein Eisbär das Futter der Flamingos fressen würde ... Nein! Das geht nicht! Andere Tiere würden niemals rosa werden: Ihre Leber kennt den Trick nicht, wie die Carotinoide zerhackt werden müssen, damit die sich in den Federn oder im Fell ablagern.
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Flamingos an der Küste ...
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Wie Flamingos fressen
Die meiste Zeit des Tages stehen Flamingos bis zum Bauch im Wasser. Den Hals biegen sie nach unten und lassen kopfüber das Wasser mit den Algen und den kleinen Krebse in ihren Schnabel laufen. Mit der Zunge drücken sie dann das Wasser wieder heraus. Die größeren Sachen aber bleiben im Schnabel drinnen, weil die Flamingos eine Art Sieb vor den Ausgang gelegt haben. Jetzt müssen sie ihr Essen nur noch runterschlucken.
Julie Metzdorf
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