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Banane - Wie wächst das krumme Ding?

Stand: 19.05.2015


Mädchen mit Banane (c) colourbox.com



Was glaubst du, welches Obst essen die Deutschen am liebsten? An erster Stelle steht der Apfel. Das ist nicht so verwunderlich, schließlich gibt's ja bei uns auch viele Apfelbäume. Aber schon an zweiter Stelle kommt die Banane. Im Schnitt isst jeder Deutsche einhundert Bananen im Jahr. Das ist ganz schön viel. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Banane bis in den deutschen Supermarkt einen sehr weiten Weg zurücklegen muss ...

Hier kannst du nachlesen, woher die Banane kommt und wer sie ursprünglich entdeckt hat!

Meterhohe Stauden

Banane im Wind (c) BR/Dillmann
Bananen wachsen ziemlich schnell. Je nach Sorte können die Stauden einige Meter hoch werden. Sie wachsen von innen nach außen. Ein neues Blatt schiebt sich zusammengerollt aus der Mitte der Pflanze. Erst wenn es ganz herausgewachsen ist, entfaltet es sich. So entsteht auch der Stamm der Bananenpflanze – wie bei einer Lauchstange. Es ist also kein harter Baumstamm. Deshalb muss man aufpassen, dass die Bananenpflanze gerade wächst, wenn sie sich zum Beispiel zum Licht neigt, dann bricht sie schnell. Damit das nicht passiert, gibt man ihr eine Stütze.

An den Blättern kann man sehen, wie das Wetter in den letzten Wochen war. Sind die schönen großen Blätter ganz, war das Wetter ruhig, sind sie zerfleddert und zerzaust, war es windig.

Bananen im Wind (c) BR/Dillmann
War's windig oder nicht?
Bananenblüte (c) BR/Dillmann
Eine Bananenblüte.
Bananenblüte (c) BR/Dillmann
Aufgeschnittene Blüte.
 

Bananenblüten und Bananenhände

Bananenhände (c) BR/Dillmann
Eine Bananenhand!
Nach gut einem Jahr bekommt die Bananenstaude eine Blüte. In dieser Blüte stecken viele kleine Bananentriebe. Die Pflanze selbst entscheidet, wie viele davon sie wirklich zu Bananen macht – je nachdem, wie viele Nährstoffe der Boden hat. Wenn der Boden arm ist, lässt die Bananenpflanze viele Fruchtansätze gleich in der Blüte vertrocknen.

Die anderen wachsen zu einer großen Bananentraube heran. Acht bis 15 Bananen bilden zusammen die Finger einer "Hand" und es sieht tatsächlich ein bisschen so aus, als würden viele nach oben geöffnete Hände an der Bananenstaude hängen. Krumm werden die Bananne übrigens deswegen, weil sie zuerst seitlich aus der Blüte herauswachsen, aber die Richtung ändern, sobald sie von der Sonne beschienen werden. Dann wachsen sie dem Licht entgegen und nach oben - und schon sind die Bananen krumm. Jede Staude bekommt übrigens nur eine Blüte und trägt auch nur einmal Früchte.

Mama Banane und Sohn Banane

Bananenkompost (c) BR/Dillmann
Düngt sich sozusagen selbst - die Banane.
Wenn die Bananenstaude abgeerntet ist, wird sie gefällt. Das geht ganz leicht, man braucht dazu keine Säge, nur ein großes Messer – der Stamm ist ja weich. Alles, was abgeschnitten wird, bleibt auf dem Boden liegen. Es ist der beste Dünger für die anderen Bananen und sorgt für den nährstoffreichen Boden, den Bananen brauchen.

Aber die Bananenpflanze stirbt nicht ganz. Jede Pflanze darf einen Ableger ausbilden, die anderen werden entfernt. Aber dieser eine "Sohn" der Bananenpflanze lebt noch lange von den Nährstoffen des Baumstumpfs seiner Mutter, bis er selbst Blüte und Früchte trägt. Dann verrottet die "Mutter" endgültig und zurück bleibt ein Loch.

Aus gelb mach grün!

Bis die Bananen bei uns im Supermarkt liegen, haben sie einen weiten Weg hinter sich. Wenn die Früchte noch grün sind, werden sie in Kartons gepackt und kommen auf große Containerschiffe. Bis zu zwei Wochen brauchen die von Süd- und Mittelamerika nach Europa. Im Hafen Hamburg werden sie dann zum Beispiel entladen, "gelöscht" nennt man das in der Fachsprache. Jetzt kommen die Kartons auf Lastwagen und werden in die verschiedenen Regionen gefahren, zum Beispiel in die Bananenreiferei in der Großmarkthalle München. In Räumen, die wie Garagen aussehen, reifen die Früchte dann weiter. Der Bananenreifemeister muss genau aufpassen, wann sie gelb genug sind, dass man sie in die Supermärkte bringen und verkaufen kann.

Erst aufs Schiff,
dann in die Reiferei
bis die Farbe passt.
 

In der Bananenreiferei München

Michael Armbrüster ist "Reifemeister". Er macht aus grünen harten Früchten gelbe süße Bananen. Wie das funktioniert, hat er radioMikro-Reporterin Tina Gentner erklärt.

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Tricks vom Reifemeister

Wenn du zu Hause eine grüne Banane hast, wie kriegt man sie am schnellsten gelb? Reifemeister Michael Armbrüster hat einen Tipp.

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Warum essen Affen so gerne Bananen?

Nicht nur wir Menschen, auch Affen lieben die krummen gelben Dinger. Warum? Das hat radioMikro-Reporterin Geli Schmaus herausgefunden!

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Elke Dillmann, Tina Gentner und Simone Wichert

 
  Noch ein tolles Früchtchen: der Apfel!
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