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Wetter - Regen, Hagel, Graupel, Schnee

Stand: 28.06.2016


Wolken (c) Getty Images
Ohne die gäb's gar keine Niederschläge: Wolken!
Ob Regen, Hagel, Graupel oder Schnee fällt – eins braucht es dafür immer: Wolken. Wolken sind große Ansammlungen von winzigsten Wassertröpfchen hoch in der Luft. Sie entstehen, weil durch die Sonne aus Meeren, Seen, Flüssen oder Bächen Wasser verdunstet und als Wasserdampf nach oben steigt. Dort oben ist es kälter und aus dem Wasserdampf werden dann winzigste Wassertröpfchen, die so leicht sind, dass sie schweben können. Man sagt, der Wasserdampf "kondensiert".

Und woher kommen die Regentropfen in den Wolken? Klick den Pfeil!

Regen – Wassertröpfchen + Wassertröpfchen

Regen (c) Getty Images
In den hohen kalten Wolken enstehen aus Wasserdampf Regenwolken: Kalte Luft presst die winzigen Wassertröpfchen richtig zu größeren zusammen. In manchen Wolken gibt es außerdem starken Wind, besonders in hohen Gewitterwolken. Die Wassertröpfchen werden dort ganz schön durcheinandergepustet und auf- und abgeschleudert. Mini-Wassertröpfchen treffen auf andere Mini-Wassertröpfchen, die verbinden sich und die Tropfen werden immer größer und größer – bis sie zu schwer sind und nicht mehr schweben können. Dann fallen sie zu Boden: Es regnet.

Aprilwetter - Das große Wetterdurcheinander

Gerade eben noch Sonne, jetzt schon wieder Regen? So ist das halt im April! Warum das Wetter in diesem Monat gerne mal verrückt spielt, versucht radioMikro-Reporterin Maria Remter herauszufinden. Hör's dir an - mit Klick auf den Startknopf!

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Immer unsicher?! Die Wettervorhersage

Schnee, Hagel, Sonne? Schon immer wollten die Menschen gerne wissen, wie das Wetter wird. Das ist ja auch sehr wichtig: Bauern müssen ihre Ernte einfahren, bevor es regnet. Und auch wir sollten beispielsweise den Rückzug aus den Bergen antreten, bevor ein Gewitter aufzieht. Darum war die Wettervorhersage schon immer wichtig.

Früher sollte ein Frosch dabei helfen. Außerdem beobachteten die Menschen das Wetter übers Jahr ganz genau und stellten Regeln auf, sogenannte Bauernregeln. Zum Beispiel: "Abendrot Gutwetterbot' – Morgenrot mit Regen droht." Oder: "Wenn die Schwalben tief fliegen, gibt es bald Regen." Die beiden Regeln stimmen – meistens zumindest. Manchmal sind die Regeln aber auch falsch, frei nach dem Motto: "Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist."

Übrigens nennt man auch heute noch Meteorologen, also die Menschen, die sich mit allem rund um Wetter und Vorhersage gut auskennen, manchmal "Wetterfrösche".

Wie? Was? Wetterfrosch?

Am 23. März ist "Welt-Wetter-Tag". radioMikro-Reporterin Annabelle Zametzer wollte deshalb dem Wetterfrosch ein Ständchen singen. Der fand das aber doof. Warum? Klick auf den Lautsprecher.

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radioMikro-Reporterin Kristina Richter hat den Meteorologen Christian Freuer vom Deutschen Wetterdienst getroffen und mit ihm über Wetterfrösche, Bauernregeln und moderne Wettervorhersagen gesprochen.

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Woher man weiß, wie das Wetter wird

Wie genau und wie weit im Voraus man heute das Wetter voraussagen kann, das hat Meteorologe Christian Freuer radioMikro-Reporter Börnie Schulz erzählt.

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Sonne, Wolken und Co.  
Manchmal scheint ja auch die Sonne. Oder es weht der Wind. Hier erfährst du noch mehr übers Wetter.


Graupel – Gefrorene Regentropfen

Wenn solche Regentropfen auf ihrem langen Weg durch eine sehr hohe Wolke auch durch eine sehr kalte Luftschicht müssen, gefrieren sie dort zu Graupeln – kleinen Körnchen aus Eis, so groß wie Stecknadelköpfe oder Pfefferkörner. Graupelkörner sind meist recht weich und matt, weil sie nur locker zusammenfrieren und in ihrem Inneren auch kleine Luftbläschen eingeschlossen sind. Weil sie so leicht sind, fallen sie langsamer als Hagel.

Hagel – Feste Eiskörnchen

Hagel (c) Getty Images
Selten - aber manchmal ist sind Hagelkörner groß wie Tennisbälle.
Hagel ist sozusagen der große Bruder des Graupels. Hagel entsteht in großen, sehr hohen Gewitterwolken mit starkem Wind: Dicke Regentropfen werden dort auf- und abgewirbelt. Ganz oben in der Wolke ist es kalt, dort gefrieren die Tropfen zu Eis. Weiter unten treffen die Eiskörnchen auf Wassertröpfchen, die an ihnen gefrieren, wenn sie wieder nach oben geschleudert werden. Je öfter so ein Körnchen hoch- und wieder runtergeschleudert wird, desto größer und härter wird es. Hagelkörner sind mindestens so groß wie Pfefferkörner (kleinere Körnchen nennt man Graupel), sie können aber sogar so groß wie Tennisbälle werden – und manchmal sogar noch größer: Das schwerste Hagelkorn der Welt hat man in Kasachstan gefunden. Es wog fast zwei Kilogramm!

Schnee – Zusammengeklebte Eiskristalle

Schnee (c) Getty Images
Damit Schneeflocken entstehen können, müssen in sehr hohen kalten Wolken winzige Staubkörnchen herumfliegen. An denen friert Wasser fest – ein Eiskristall ist geboren und wächst immer noch weiter. Welche Form er bekommt, hängt von der Temperatur in der Wolke ab: Ist es sehr kalt, bilden sich Plättchen. Ist es nicht ganz so kalt, bilden sich Sterne. Aber eins haben alle Eiskristalle gemeinsam: Sie wachsen im Sechseck. Kleben mehrere solcher Eiskristalle mit Wassertröpfchen zusammen, entstehen Schneeflocken. Und weil sich das Licht in den Eiskristallen spiegelt und zurückgeworfen wird, glitzert frisch gefallener Schnee so wunderschön.


Simone Wichert


 
  Und so entsteht ein Regenbogen
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