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Warum haben so viele Menschen Angst vor Blut?
Ärzte erklären das so: Blut sieht man immer dann, wenn man selbst oder jemand anderes verletzt ist. Und Verletzungen tun weh. Im Kopf verbinden sich dann die beiden Dinge miteinander: Blut = Schmerzen. Und weil natürlich niemand gern Schmerzen hat, gehen die Leute allem aus dem Weg, was mit Blut zu tun hat. Dabei ist es eigentlich prima, dass wir nach einer Verletzung bluten! Denn das Bluten ist der erste Schritt zur Heilung. Zuerst reinigt das Blut die Wunde: Es spült den Schmutz, der vielleicht durch die kaputte Haut in den Körper eingedrungen ist, einfach wieder heraus.
Es gibt aber Leute, die sind total empfindlich beim Anblick von Blut. Manche kippen sogar um, wenn sie Blut sehen! Sogar große starke Männer können beim Blutabnehmen ohnmächtig werden. Kinder haben selten so richtig Angst vor Blut. Sie finden es höchstens ein bisschen eklig.
Bei manchen Menschen wird die Angst allerdings zu stark. Sie ist dann wie eine Krankheit und bestimmt darüber, was jemand tut oder eben nicht. Wer zum Beispiel Höhenangst hat, wird wahrscheinlich niemals auf den Eiffelturm in Paris steigen. Er klettert nicht auf Bergspitzen und Kranführer kann er auch nicht werden! Angst vor Blut ist eigentlich nicht so schlimm - volle Konzentration beim Gemüseschneiden und falls das Messer doch mal den Finger statt die Karotte erwischt: Einfach wegschaun! Wen seine Angst vor Blut allerdings stört: Genau hingucken! Dann gewöhnt man sich dran und die Angst geht weg. Julie Metzdorf |
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