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Frosch - So ein Quak!

Stand: 09.11.2011


Frosch (c) Getty Images
Quak, quak, quak – macht der Frosch. Aber warum eigentlich? Was soll der Quak?

In der Regel quaken nur die Froschmännchen. Sie pressen Luft aus der Lunge und leiten sie über ihren Kehlkopf in die Schallblase. Schallblasen sind ballonartige Hautausstülpungen unter der Kehle oder an den Mundwinkeln.



Anzeigerufe

Die Männchen quaken, um ihr Revier gegen andere Frösche zu verteidigen. Und: um in der Paarungszeit Weibchen anzulocken. Anzeigerufe nennt man dieses Quaken zur Paarungszeit. Wichtig ist, dass das Weibchen auch zum richtigen Frosch geht, also zu einem Frosch der eigenen Art. Und den erkennt das Weibchen an seinem Quakstil, seinem Ruf. Jede Froschart hat nämlich ihren eigenen Ruf. Manche zwitschern wie Vögel, sirren wie Grillen, einige blöken sogar wie Kühe, wie der Rombophrüne Testudo aus Madagaskar. So kann es keine Verwechslungen geben, auch wenn sich unterschiedliche Froscharten manchmal zum Verwechseln ähnlich sehen.

Kröte (c) Getty Images
Kröten und Frösche quaken mit der Schallblase.
Befreiungsrufe

Ein Quak, beziehungsweise ein Ruf, den auch Froschweibchen ausstoßen können, ist der Befreiungsruf. Wenn sich das Männchen zur Paarung am Weibchen festklammert und das Weibchen gar nicht bereit ist, Eier abzulegen, dann stößt es den Befreiungsruf aus. Der ist nicht sehr laut, aber er signalisiert dem Männchen: Geh weg, ich will jetzt nicht!


Schreckrufe

Viele Tiere, zum Beispiel Vögel, haben Frösche zum Fressen gern. Um sich gegen ihre Feinde zu wehren, haben die Frösche einen Trick auf Lager: Sie stoßen Schreckrufe aus. Dabei reißen sie das Maul weit auf und dann schreien sie ähnlich wie eine kleine Katze. Von diesem Schrei erschreckt lässt der Feind den Frosch los und der grüne Hüpfer kann sich schnell in Sicherheit bringen. Es ist also nicht alles nur Quak, was der Frosch so sagt.


Olga-Louise Dommel

 
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