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Rost - Wenn Wasser auf Eisen trifft
Stand: 13.08.2011
Sicherlich hast du auch schon viele verrostete Dinge gesehen: alte Blechdosen, Schlösser oder Schlüssel, Nägel, Autos mit Roststellen und vieles mehr. Oder vielleicht hast du dich geärgert, dass die Kette an deinem Fahrrad ständig voller Rost ist?
Eisen + Wasser + Sauerstoff = Rost
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Rost - sieht schön aus - kann aber viel kaputt machen.
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Rost kann fast überall sein: immer dort, wo etwas ganz oder teilweise aus Eisen ist. Denn Rost entsteht da, wo Wasser auf Eisen trifft. Winzige Mengen Wasser reichen schon, zum Beispiel Nebel oder Feuchtigkeit in der Luft. Und es braucht auch Sauerstoff. Ein bisschen davon ist aber schon im Wasser.
Zuschauen kann man dem Eisen beim Rosten leider nicht. Mit dem bloßen Auge kann man nämlich nicht sehen, was da passiert. Nicht einmal mit dem Mikroskop geht das. Man müsste sich nämlich die allerwinzigsten Teilchen anschauen, aus denen jeder der drei Stoffe besteht: Durch das Wasser verbinden sich die kleinsten Teilchen vom Sauerstoff mit den kleinsten Teilchen vom Eisen – das ist ein komplizierter chemischer Vorgang. Aus dem glänzenden Metall Eisen wird dabei eine chemische Verbindung, die kein Metall mehr ist: Eisenoxid – der Rost.
Weg mit dem Rost
Rost muss man entfernen. Denn: Nicht nur die obere Schicht rostet! Auch unter einer Rostschicht rostet Eisen munter weiter – solange Wasser und Sauerstoff da sind. Irgendwann ist nichts mehr da vom Eisen, sondern nur noch bröselige luftige Schichten. - Rost kann man abbürsten oder abkratzen.
- Rost lässt sich mit Säuren entfernen: Zitronensaft, Essigsäure oder auch Cola – da ist nämlich Phosphorsäure drin. Auch in Rostentfernern sind Säuren, damit der Rost weg geht. Allerdings können sie auch das Metall angreifen, man muss sie also danach gut abwaschen. Und dann das Abtrocknen nicht vergessen – sonst ist der Rost gleich wieder da!
Simone Wichert
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