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Zahlen – Zeichen zum Zählen

Stand: 15.01.2013


Taschenrechner (c) Creative Collection
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und natürlich die 0. Klar – oder?

Nur war das nicht immer so. Denn nicht immer haben wir diese Zahlzeichen benutzt und auch die Null gibt es eigentlich erst seit kurzem. Aber beginnen wir von vorn:

Zahlen zum Zählen

Zahlen braucht man, um Dinge zählen zu können. Die allerersten Zahlen gab es schon in der Steinzeit: Man hat damals einfach Kerben in Stein oder Knochen gemacht, also senkrechte Striche, von denen jeder einzelne eben 1 bedeutet hat. Die ältesten solcher Steine oder Knochen mit Zahlen sind schon 30.000 Jahre alt! Für diese Zahl hätte man damals natürlich genau 30.000 Kerben machen müssen. Ganz schön unübersichtlich!

Um die Zählerei übersichtlicher zu machen, haben sich die Ägypter vor über 6.000 Jahren etwas einfallen lassen. Klick den roten Pfeil!

Alle Zahlen sind Kerben!
Das Wort Zahl kommt vom althochdeutschen zala – und das bedeutet "eingekerbtes Merkzeichen".


Römische Zahlzeichen

Taschenuhr (c) Stockbyte
Römische Ziffern werden auch heute noch benutzt.
Die Römer haben ein Zahlensystem entwickelt, bei dem man alle Zahlen von 1 bis 1.000.000 mit nur sieben Zeichen ausdrücken kann:

  • I (= 1)

  • V (= 5)

  • X (= 10)

  • L (= 50)

  • C (= 100)

  • D (= 500)

  • M (= 1.000)

Das Jahr 2007 würde ein Römer zum Beispiel so schreiben: MMVII. Auch bei den Römern gab es noch kein Zeichen für die Null.

Wie funktioniert das mit den römischen Zahlen? Klick den Pfeil!

Die Null ist indisch

Null (c) Photo Alto
Die Null - wichtiger als man denkt!
Die Zahlen, die wir heute benutzen, gibt es schon seit etwa 5.000 Jahren – allerdings nicht bei uns: Es ist das indische Ziffernsystem.

Allerdings sagen wir arabische Zahlen dazu, denn erfunden wurden diese Zahlen zwar in Indien, aber sie wurden über Arabien nach Europa gebracht – vor mehr als 1.000 Jahren.

Die arabischen Zahlen konnte die römischen Zahlzeichen aber lange Zeit nicht verdrängen, bei uns waren sie zeitweise sogar verboten!

Mit den arabischen Ziffern lassen sich alle Zahlen mit nur zehn verschiedenen Zeichen darstellen: mit den Ziffern 1 bis 9 und der 0 Wie das geht? Klick den Pfeil!

Das macht nach Adam Riese …

Abakus (c) Stockbyte
Wer im Mittelalter rechnen musste, hat dazu meist ein Rechenbrett verwendet. Darauf waren Linien aufgezeichnet, auf die Rechenpfennige gelegt wurden.

Je nachdem, wo so ein Rechenpfennig lag, war er mehr oder weniger wert. Aufgeschrieben hat man Zahlen weiterhin mit römischen Ziffern. Auf dem Papier rechnen konnte man mit ihnen aber nicht.


Diese Methoden wurden vor etwa fünfhundert Jahren von einem Rechenmeister aus Annaberg im Erzgebirge kritisiert: Adam Ries. Klick auf den roten Pfeil und lies, was er gemacht hat.

Warum "elf" und "zwölf" und nicht "einszehn" und "zweizehn"?

Elf und zwölf (c) BR/Zoller
Vor langer, langer Zeit, nämlich vor über 1.000 Jahren, entstanden die früheren Wörter für elf und zwölf. Damals im Hochmittelalter, als in Deutschland noch viele Bauern und Ritter lebten, war besonders die Zwölf eine ganz wichtige Zahl. Es war nämlich eine Maßeinheit: das Dutzend. Die Menschen kauften ein Dutzend Eier auf dem Markt oder mussten ihre Waren mit einem Dutzend Taler bezahlen.

Der Mensch rechnet seit jeher mit Hilfe der Finger seiner beiden Hände. Das ist praktisch, weil man die Finger, die man braucht, nur abzählen muss. Um aber ein Dutzend, also 12, anzuzeigen, reichten die Finger der beiden Hände nicht mehr aus. Und auch für die Elf – also die Menge zwischen "allen Fingern" und dem Dutzend musste irgendwie angezeigt werden.

Weiter gehts mit Klick auf den roten Pfeil!

Simone Wichert

 
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