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Gepard - Schön und schnell

Stand: 24.09.2016


Zwei Geparde (c) Getty Images




















Zwei Geparde (c) dpa
Ein kleiner Kopf mit spitzen Zähnen und schwarzen Streifen von den Augen bis zum Maul, den "Tränenstreifen", ein lang gestreckter geschmeidiger Körper mit langem kräftigem Schwanz, gelb-goldenes Fell mit schwarzen Flecken, weißes Bauchfell – das ist das schnellste Landsäugetier der Welt: der Gepard.


Gepard (c) dpa
Schneller Sprinter: der Gepard.
Geparde erreichen bis zu 110 Kilometer pro Stunde. Für diese hohe Geschwindigkeit ist ihr Körper sogar speziell gebaut: kleiner Kopf, schmaler, lang gestreckter und leichter Körper mit langen Beinen. Mit dem Schwanz halten sie beim Rennen die Balance.

Geparde können ihre Krallen nicht einziehen, aber auch das hilft ihnen beim schnellen Laufen: Die spitzen Krallen greifen in den Boden wie Spikes an Laufschuhen. Übrigens können Geparden das hohe Tempo nur über wenige Sekunden halten: Sie sind also tolle Sprinter, wären aber schlechte Langstreckenläufer.

Im Porträt: Der Gepard

Do Re Mikro-Autorin Isabelle Auerbach ist dem schnellsten Lauftier der Welt hintergehechelt. In ihrem Bericht stellt sie dir den Gepard näher vor. (Sprecher: Detlev Kügov)

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Kleiner Steckbrief:
Gepard (c) BR Name: Gepard, Acinonyx jubatus.
"Acinonyx" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "nicht bewegliche Kralle".
Heimat: Savannen, Steppen und Halbwüsten Afrikas.
Größe: Bis zu 2,20 Meter, davon gut 70 Zentimeter Schwanz.
Gewicht: 25 bis maximal 60 Kilogramm.
Lieblingsessen: Kleine Antilopenarten wie Gazellen oder Impalas, junge Zebras, in Notzeiten auch Hasen, Kaninchen, Vögel.
Besonderes: Schnellstes Landsäugetier der Welt. Einzelgänger.


Der Gepard ist ein Jäger: Er schleicht sich bis auf 50 bis 100 Meter unbemerkt an seine Beute heran, sprintet los und hetzt und überrennt dann sein Opfer. Kein anderes einzeln jagendes Raubtier ist so erfolgreich wie der Gepard! Hinterher muss er sich von der Anstrengung der Jagd aber erstmal erholen. Und dabei wird ihm seine Beute nicht selten von Hyänen oder Leoparden gestohlen ...


Paula und der Gepard (c) BR



Wie schnell rennt eigentlich der Gepard? Das wollte auch Reporterin Paula wissen und hat mit ihm sozusagen ein kleines Wettrennen veranstaltet. Hier kannst du dir ihren Bericht anschauen!

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Gepard (c) BR
Schwarze "Tränenstreifen" im Gesicht, ...
Zwei Geparde (c) BR
... schwarze Flecken auf hellem Fell ...
Scharfe Zähne (c) BR
... und ein ziemlich scharfes Gebiss!
 
Geparde in Gefahr

Die meisten Geparde leben in den Savannen Namibias – meist auf Farmland, also dort, wo auch Farmer ihre Kälber oder Pferdefohlen großziehen. Diese Tiere sind für Geparde eigentlich keine Beutetiere. Die Geparde haben das Jagen nämlich von ihren Müttern gelernt.

Kleiner Gepard mit puscheligem grauem Rückenfell ...
Und die haben ihnen auch die schmackhaften Beutetiere gezeigt: Gazellen, junge Antilopen, manchmal Hasen oder Kaninchen. Dieses Wissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben – von Gepardenmutter zu Gepardenkind. Deswegen interessieren sich normal aufgewachsene gesunde Geparde auch nicht für das Vieh auf Farmen in ihrem Jagdrevier: Ihren Müttern waren Kälber als schmackhafte Beute unbekannt und so haben auch sie nicht gelernt, Kälber zu jagen und zu fressen.

Bei kranken, schwachen und wild aufgewachsenen Geparden ist das anders: Kälber sind für sie leichte Beute, da die weder schnell noch sonderlich stark sind. Weil sich die Farmer ihr Vieh nicht von Geparden wegfressen lassen möchten, stellen sie ihnen Fallen und töten sie. Damit erwischen sie aber gar nicht unbedingt die richtigen Übeltäter, sondern manchmal leider auch Muttertiere. So werden junge Geparden zu Waisen.

Der Gepard steht als stark gefährdet auf der Roten Liste, manche Gepardenarten wie der Asiatische Gepard sind vom Aussterben bedroht.


Simone Wichert


 
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