<img src="/kinder/pic/navi_html.gif" width="590" height="66" alt="" border="0"usemap="#navi"> <map name="navi"> <area alt="Treffen & Finden" coords="20,10,129,55" href="/kinder/index1.shtml"> <area alt="Spielen & Werkeln" coords="129,9,239,57" href="/kinder/index2.shtml"> <area alt="Musik & Geschichten" coords="241,8,349,57" href="/kinder/index3.shtml"> <area alt="Fragen & Verstehen" coords="351,7,459,57" href="/kinder/index4.shtml"> <area alt="Radio & TV" coords="459,7,571,57" href="/kinder/index5.shtml"> </map>
BR.de
wissen
 

Luftballon - Gummi zum Aufblasen

Stand: 07.05.2010


Luftballons (c) dpa
Ohne pusten geht gar nichts!

Ohne Luft werden aus den kleinen, zerknitterten Gummi- Hohlkörpern keine großen, bunten prallen Ballons. Der Mann, der den ersten Gummiballon erfand, hat allerdings kein bisschen gepustet. Und schon gar nicht an ein Spielzeug gedacht!


Experimente mit Gas

Als der englische Physiker Michael Faraday vor fast 200 Jahren (1824) in seinem Labor saß, hat er einfach nur Experimente mit Gas gemacht. Einmal hat er zwei runde dünne Rohgummi-Scheiben zusammengeklebt und sie mit Wasserstoff gefüllt. Dann ist es passiert: Diese Gummi-Tüte wurde immer größer und schwebte zur Decke.


Große und kleine Ballons
Heißluftballon (c) Digital Stock Leichtes Gas lässt sie fliegen

Wie die großen Heißluftballons funktionieren auch die kleinen Luftballons, die mit Gas gefüllt sind. Sie fliegen, weil das Luftballongas - wie zum Beispiel Helium - leichter ist als Luft. Deshalb lässt es die Ballons nach oben schweben. Helium kann aber auch noch etwas ganz anderes: Wenn man dieses Gas aus einem gefüllten Luftballon tief einatmet, dann wird die Stimme für ein paar Sekunden ganz hoch und piepsig.


Früher nur in weiß

Roter Luftballon (c) Getty Images
Die allerersten Gummiballons hatten mit unseren bunten Luftballons noch wenig gemeinsam. Das Gummi der Ballons war damals noch ganz klebrig und hat gestunken. Außerdem gab es sie nur in weiß, also in der Farbe, die Gummi eigentlich hat. Auch wenn das vielleicht noch etwas langweilig war, hat der englische Fabrikant Thomas Hancock gleich gewusst, dass die Idee gut war.

Schon 1825 hat er die ersten Luftballons zum Selbermachen verkauft. Mit einer Spritze musste man aus einer dickflüssigen Gummi-Masse eine Blase in ein Lösungsmittel (wie zum Beispiel Terpentin) pusten und dann trocknen lassen. Heute ist das viel einfacher: Luftballons werden in großen Fabriken von Maschinen hergestellt. Sie stinken nicht mehr, es gibt sie in den verschiedensten Farben und Formen, und täglich entstehen viele Hunderttausende. Bereit, um aufgepustet zu werden!


Ursel Böhm


 
  Alle Lexikon-Artikel



Hilfe   Kontakt