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Wind - Wie entsteht er?
Das Feuer brennt und die Luft über dem Ofen wird warm. Unten am Ofen, knapp über dem Boden, ist eine Luftklappe. Dort saugt sich der Ofen frische Luft nach. Der Boden unter dem Ofen wird immer als letztes warm. Das ist so, weil die warme Luft erst nach oben steigt. Unter der Zimmerdecke trifft die warme Luft auf die kalte. Die warme Luft wird vom Ofen angeschoben und sie verdrängt die kalte Luft. Die kalte Luft sinkt deswegen nach unten zum Boden. Dort kommt die kalte Luft in die Nähe des Ofens und wird von der Luftklappe angesaugt. Die kalte Luft erwärmt sich und steigt ebenfalls nach oben. Dadurch entsteht so eine Art Luftkarusell, man nennt es auch Luftkreislauf. Die warme Luft steigt nach oben, die kalte Luft nach unten und die Luft beginnt sich im Kreis zu drehen. Von der Decke runter zum Boden und wieder hinauf zur Decke. Solange, bis die ganze Luft im Zimmer gleich warm ist. So ähnlich wie in einem Zimmer ist es auch in der Atmosphäre, die unsere Erde umgibt. Auch dort ist die Luft nicht überall gleich warm. Am Äquator zum Beispiel wird sie von der Sonne erwärmt und steigt nach oben. Genauso wie bei dem Ofen. Am Nordpol dagegen ist die Luft sehr kalt: sie sinkt nach unten zur Erde. Der Wind entsteht durch einen Luftkreislauf Der Wind entsteht also so: Ein warmer Luftstrom steigt nach oben und saugt kalte Luft hinter sich her, so wie der Ofen durch seine Luftklappe. Jetzt weht auf der Erdoberfläche ein Wind. Es ist die angesaugte, kalte Luft. Je wärmer die warme Luft ist, umso stärker saugt sie die kalte Luft an und umso heftiger weht der Wind. |
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