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Seenot - Wer hilft?

Stand: 01.08.2013


Seenotrettungskreuzer "Hans Hackmack" (c) BR
Seenot-Rettungskreuzer "Hans Hackmack".
Wer in Not ist und Hilfe braucht, ruft die Polizei oder die Feuerwehr. Aber auf hoher See? Aufs Meer hinaus können Polizei oder Feuerwehr ja nicht ohne Schiff! Wer auf dem Meer in Seenot gerät, dem helfen die Männer von der Seenot-Rettung, der DGZRS, der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Einer ihrer Seenot-Rettungskreuzer ist in Büsum stationiert. Er heißt "Hans Hackmack" und ist benannt nach einem Unternehmer, der viel Geld für den Kauf dieses Schiffes gespendet hat.

Emblem der DGZRS (c) BR
Alle tragen das Emblem der DGZRS auf der Hose.
Die meiste Zeit liegt der Kreuzer auf Bereitschaft im Hafen – die Seenot-Rettung ist nämlich so etwas wie die Feuerwehr auf See. Vierzehn Tage lang sind hier vier Männer der DGZRS Tag und Nacht ununterbrochen an Bord. Sie haben bis zu 2.000 Einsätze pro Jahr.
Die meisten Unglücke passieren bei schlechtem Wetter und hohen Wellen. Deswegen müssen sich die Männer gut absichern, damit sie bei der Rettung nicht selbst verunglücken:


Rettungsweste mit life belt (c) BR
Sie tragen immer eine Rettungsweste und den life belt, einen Gurt, mit dem sie sich am Schiff anketten können, so dass sie auch bei stürmischer See nicht von Bord fallen oder gespült werden können.

Und sollte das doch passieren, bläst sich die Weste automatisch auf und trägt sie.

Unterwegs mit den Seenotrettern

radioMikro-Reporterin Kristina Richter war mit dem Seenotkreuzer "Minden" auf der Nordsee vor Sylt unterwegs. Warum sie dabei auch in der Nordsee war und wie es sich anfühlt? Hör selbst!

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Ein Seenot-Rettungskreuzer ist bestens ausgerüstet:

Löschstrahl (c) BR
  • Wie ein Krankenwagen oder Rettungshubschrauber ist auch er ein kleines mobiles Krankenhaus, denn alle Geräte und Medikamente, die man zur Versorgung Verletzter braucht, sind an Bord.

  • Um havarierte, also manövrierunfähige Schiffe abzuschleppen, wird ein Seil aufs Oberdeck dieses Schiffes geschossen - mit einer Kanone.

  • Ein Wasserstrahl, der bis zu hundert Metern weit reicht, löscht Brände auf anderen Schiffen. Aber die Männer schützen damit auch sich selbst und ihr Schiff davor, Feuer zu fangen.


Infos zum Rettungskreuzer
Rettungskreuzer (c) BR Die "Hans Hackmack" in Zahlen:

2.700 PS
23 Meter lang
7 Meter hoch
1,50 Meter Tiefgang


"Hans Hackmack" mit Tochterschiff "Emmi" huckepack ...
Manchmal ist die "Hans Hackmack" aber einfach zu groß – oder zu tief. Wenn zum Beispiel Schiffbrüchige oder verirrte Wattwanderer von einer Sandbank gerettet werden müssen, ist Tochterschiff "Emmi" an der Reihe:

"Emmi" ist immer mit an Bord, wird dann zu Wasser gelassen und kann mit nur achtzig Zentimetern Tiefgang sehr nah an eine Sandbank heranfahren.



Schon gewusst?
Wer im Meer treibt und auf Rettung wartet, sollte sich möglichst wenig bewegen: Man verliert sonst zu viel Energie und kühlt schneller aus. Einfach treiben lassen – so kann man es etwa zwei Stunden im kalten Wasser aushalten.


Rettungshubschrauber vom Bundesgrenzschutz (c) BR
Die Männer von der DGZRS arbeiten mit dem Bundesgrenzschutz in Kiel zusammen. Sie verständigen sich über Seefunk und können so in Kiel noch zusätzliche Hilfe anfordern: den Rettungshubschrauber.


Simone Wichert

 
  Berühmtes Schiffsunglück: Der Untergang der Titanic
  Modernes Schiffsunglück: Die Costa Concordia


 
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