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Kühlschrank – Hält kühl und frisch

Stand: 30.01.2016


Frau sortiert Lebensmittel in Kühlschrank (c) colourbox



Eine kühle Limonade gefällig? Oder darf es ein leckeres Eis sein? Heute alles kein Problem mehr. Es gibt ja Kühlschränke und Gefrierfächer. Sie stehen meist in der Küche und kühlen all die Lebensmittel, die ohne die niedrigen Temperaturen schlecht oder schimmlig werden würden, wie Milch, Joghurt, Käse, Wurst, Fleisch ... Dass man in jedem Haus elektrisch betriebene Kühlschränke hat, ist in Deutschland erst seit den 1950er-Jahren üblich. Vorher gab es den so genannten "Eisschrank".

Ein echter Eis-Schrank

Kühlschrank-Werbung (c) dpa
Kühlschrank-Werbung aus den 1930er-Jahren.
Auch der Eisschrank sollte Lebensmittel kühlen und frisch halten. Er war aus Holz und hatte oben ein besonderes Kühlfach. Dort legte man einen großen Eisblock hinein. Der kühlte die Luft im Schrank ab. Wenn das Eis geschmolzen war, legte man ein neues Stück hinein. Das Eis brachte der "Eismann". Zuerst benutzte man Natureis. Das wurde im Winter aus Eisschichten von zugefrorenen Seen oder Weihern gehackt oder aus den Bergen in die Städte gebracht. Das war die Arbeit der "Eisstecher". Mit großen Eiszangen und Sägen zogen sie los und sammelten riesige Eisblöcke ein. Das war übrigens nicht immer ungefährlich! Das Eis lagerte man in speziellen Eiskellern. So hatte man auch im Sommer Eis.
Eine andere Möglichkeit war, an so genannten "Eisgalgen" Eiszapfen zu "ernten". Dazu wurde in den kalten Wintermonaten Wasser über eine Holzkonstruktion gegossen. Bei Frost entstanden dabei riesige Eiszapfen, die man einsammelte.

Kühlhäuser fürs Bier

Vor allem Brauereien mussten ihr Bier kühlen, denn ungekühltes Bier wird - bevor es in Flaschen abgefüllt ist - schon nach wenigen Tagen schlecht. Eisstücke, Eiszapfen und Natureis wurden früher also mit Pferdewagen in die Bierkeller transportiert. Die Bierkeller hatten nur wenige kleine Öffnungen. Das Eis wurde eine Etage über den Bierfässern gelagert. Die komplette Etage war voll mit Eis. Man kann sich also eine Art Kühlhaus darunter vorstellen. Da die Mauern sehr dick waren und es nur wenige Fenster gab, hielt das Eis in der Regel auch über die Sommermonate und kühlte unentwegt die darunterliegenden Bierfässer. Damit die Bierkeller immer schön kühl waren, pflanzte man außerdem Kastanienbäume über die Bierkeller. Kastanien haben den Vorteil, dass sie mit ihren großen Blättern zusätzlichen Schatten spenden und so die Bierkeller vor Sonne und Hitze schützen. Daher stehen in vielen unserer Biergärten heute noch so viele Kastanien.

Natürliche Eisbrocken aus einem zugefrorenen See (c) colourbox


Wintereis als Kühlschrank

Früher musste man im Winter vorsorgen, damit man es auch im Sommer - vor allem im Bierkeller - schön kühl hatte. Do Re Mikro-Reporterin Kristina Dumas erzählt dir davon.

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Der Kühlschrankerfinder: Carl von Linde

Klick die Lupe und schau dir die Patenturkunde an!
Carl von Linde erfand 1876 eine Kältemaschine, mit der man Eis künstlich herstellen konnte. Schon vorher hatte es in den USA Versuche gegeben, durch Verdampfung eines Kühlmittels niedrige Temperaturen zu erzeugen. Im Jahr 1895 erhielt Carl von Linde die Patenturkunde vom kaiserlichen Patentamt über sein "Verfahren zur Verflüssigung atmosphärischer Luft oder anderer Gase". Seitdem gilt er offiziell als Erfinder des Kühlschranks. Die ersten Modelle waren allerdings sperrig und außerdem ziemlich gefährlich, da sie mit giftigen Gasen betrieben wurden.

Übrigens: Carl von Linde kommt aus Bayern. Er wurde am 11. Juni 1842 in Berndorf (Oberfranken) geboren und starb am 16. November 1934 in München.

Wir benutzen ihn jeden Tag, aber wie funktioniert eigentlich ein Kühlschrank? Klick den roten Pfeil!


Leben ohne Kühlschrank - kein Problem

Ohne Kühlschrank geht's auch. Kann nicht sein, meinst du? Doch - wie, das erfährst du hier von radioMikro-Reporterin Susanne Roßbach!

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Licht im Kühlschrank, aber nicht im Gefrierschrank

Blick in einen Kühlschrank (c) dpa
Der Kühlschrank hat eine kleine Lampe in seinem Inneren, damit man auch die Lebensmittel sehen kann, die ganz hinten im Kühlschrank stehen. Beim Öffnen und Schließen der Tür wird ein kleiner Hebel betätigt. Das ist der Lichtschalter, der das Licht einschaltet, sobald man die Tür öffnet und wieder ausschaltet, wenn sie geschlossen wird.

Im Kühlschrank herrschen Temperaturen zwischen zwei und acht Grad Celsius. Im Gefrierfach sind es minus 18 Grad. Im Gefrierschrank gibt es in der Regel keine Lampe, weil Glühbirnen bei so niedrigen Temperaturen kaputt gehen würden. Manche Gefrierschränke sind dennoch beleuchtet. Ihre Lampe befindet sich aber im Türrahmen und somit außerhalb des Gefrierbereiches. Damit man bei unbeleuchteten Gefrierschränken trotzdem sieht, was man eingefroren hat, kann man die Schubfächer herausziehen.


Olga-Louise Dommel und Kristina Dumas


 
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