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Tiereltern – Von Superpapas und Rabenmüttern

Stand: 12.06.2015


Superpapas und Supermamas haben immer Zeit zum Fußball spielen und freuen sich, wenn sie danach die dreckigen Klamotten waschen dürfen. Dann backen sie Pfannkuchen oder braten Fischstäbchen, jeden Tag natürlich. Grüne Sachen, wie Gemüse kochen sie nie. Sie räumen ohne Murren das Kinderzimmer auf und sortieren die Legosteine so, dass man immer den richtigen findet, wenn man das nächste Mal ein Rennauto baut oder einen Bauernhof. Supereltern machen nämlich alles, damit es ihren Kindern gut geht. Solche Super-Eltern gibt es auch bei den Tieren.

Superpapa: Der Seepferdchen-Mann

Ein Seepferdchenpaar (c) dpa
Ein echter Superpapa ist das Seepferdchen-Männchen. Bei den Seepferdchen trägt das Männchen die Kinder aus. Es hat extra eine Bruttasche am Bauch in der die Kleinen heranwachsen.

Das Weibchen legt die Eier in diese Tasche, dort entwickeln sich die kleinen Seepferdchen.

Ausgewachsen schlüpfen sie dann aus der Bruttasche des Papas und schwimmen davon.



Supermamas: Krokodile und Wolfspinnen

Ein Krokodil (c) Getty Images
Supermamas gibt es zum Beispiel bei den Krokodilen. Wenn die kleinen Echsen geschlüpft sind, ziehen sie mit ihrer Mama durchs Wasser. Dabei dürfen sie oft auf ihrem Rücken sitzen, so geht keines verloren. Bei Gefahr öffnet die Mutter ihr riesiges Maul, die Baby-Krokodile schlüpfen hinein, Klappe zu und schon sind sie sicher. Und sogar Spinnen-Mütter kümmern sich rührend um ihre Brut. Die Baby-Wolfspinnen haben keine Chance ohne die Mutter. Bis zu 50 Stück halten sich am Rücken der Mutter fest, werden von ihr getragen und bei Gefahr verschwindet die Wolfspinne mit den Kleinen in einer Höhle.

Kuckuck und Erdkröte: Rabeneltern?

Kuckuck-Junges (c) dpa
Gibt es auch bei den Tieren schwarze Schafe, die sich um überhaupt nichts kümmern? Zum Beispiel der Kuckuck, der es sich scheinbar sehr einfach macht? Das Kuckucks-Weibchen legt ihr Ei nämlich in ein anderes Nest und macht sich dann davon. Die ganze Arbeit bleibt den Gasteltern überlassen, die das Kuckucks-Kind aufziehen und dabei ihre eigene Brut verlieren.

Die eigenen Kinder einfach weggeben und sich nicht kümmern? Für uns Menschen klingt das unverfroren. Der Kuckuck aber handelt klug. Wenn das Kuckucks-Kind nämlich bei anderen Vögeln aufwächst, hat es bessere Chancen zu Überleben als bei den eigenen Eltern. Die Kuckucks-Eltern sind relativ große und schwere Vögel. Für sie ist es schwierig, genug Insekten zu fangen, um ihr Kind ausreichend zu versorgen. Die kleinen Vögel, denen sie ihr Ei unterschieben, können das besser. Der kleine Kuckuck bekommt von seinen Zieheltern also mehr zu fressen, als von den eigenen Eltern.

Auch die Erdkröte kümmert sich nicht um ihre Jungen. In einem Tümpel legt sie ihre Eier ab und zieht dann davon. Die kleinen Kaulquappen müssen allein zu Recht kommen und werden häufig gefressen. Da es aber sehr viele sind, überleben immer noch genügend.

Schwierige Mütter im Tierreich

Es gibt ein paar Tiere, bei denen die Mutterliebe ziemlich merkwürdige Formen annimmt. radioMikro-Reporterin Katharina Mutz erzählt dir, wie sich die grausame Totenkopfkäfermutter, die aufopferungsvolle Kellerspinnenmama und die fordernde Brutentenmutter um ihren Nachwuchs kümmern.

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Jedes Tier sorgt für seine Art
Jedes Tier versucht auf seine Weise die eigene Art zu erhalten und sorgt dafür, dass seine Jungen überleben. Schlechte Eltern gibt es bei den Tieren also nicht. Alle kümmern sich darum, dass ihre Jungen überleben.


Sind Raben Rabeneltern?

Ein Rabe (c) dpa
Bei den echten Raben werden die Jungen schnell halb-selbständig.

Die purzeln aus dem Nest, runter auf den Boden und es sieht dann so aus, als wären sie von den Eltern allein gelassen. In Wirklichkeit aber sind die Rabeneltern doch da: Sie sind sogar Super-Eltern. Sie kümmern sich aufwändig um die Kleinen am Boden, bringen ihnen was zu Fressen und verteidigen sie.

Nicole König


 
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