Krach und Schepper

Bauklötze (c) Getty Images
Was haben Bauklötze und Glas gemeinsam?
Sobald Glas kalt und fest geworden ist, wird es brüchig und leicht zerbrechlich. Könnte man sich durch ein sehr gutes, großes Mikroskop die allerkleinsten Teilchen des Glases anschauen, würde man sehen, daß die ziemlich ungeordnet sind. Ganz so, als ob das feste Glas immer noch flüssig wäre! Deswegen sagen Wissenschaftler ja auch, Glas ist "erstarrte Flüssigkeit".

Im Glas sieht's etwa so aus wie in einem Haufen Bauklötzchen: Drückt man eins von den unteren Klötzchen nach außen, fallen die anderen von oben in die entstandene Lücke – das Glas bricht.
Wären die Klötzchen aber sauber nebeneinander- und übereinandergeschichtet, etwa wie in einem Gitter, könnte man sie auch verschieben, ohne dass gleich alles zusammen bricht. Bei Metallen ist das nämlich so: Sie brechen dann nicht, sondern sie verbiegen.