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Diamant - Knallhart und sauteuer

Stand: 14.03.2007


Diamant: Lesotho Promise (c) dpa
Dieser Super-Diamant wurde für fast 10 Millionen Euro verkauft!
Sie glitzern und funkeln und strahlen und blitzen. Manche Leute sind regelrecht verrückt nach den Edelsteinen. Dabei sind Diamanten erst schön, wenn sie geschliffen sind. Dann heißen sie aber Brillanten. Durch den Brillantschliff wird aus dem Rohdiamanten ein Schmuckstein oder Edelstein. Dann sieht er so aus, wie man ihn von Ringen, Armbändern oder Halsketten kennt.

Popelige Steinchen
Der Rohdiamant ist erst mal ziemlich hässlich. Wie ein ganz normaler Kieselstein sieht er aus. Kleine Diamanten sehen aus wie Popel. Sie sind grünlich, gelblich oder bräunlich.



Der größte Diamant der Welt
Ganz unscheinbar soll er ausgesehen haben. Wo er heute ist, erfährst du, wenn du auf den roten Pfeil klickst.

Schwester, geben Sie mir mal den Diamanten!

Aus großen Diamanten macht man Schmuck. Kleine Diamanten werden für Werkzeuge benutzt. Diamant ist nämlich das härteste Material, das es auf unserer Erde gibt. Mit Diamanten kann man Glas schneiden. Man kann sie für Bohrer verwenden und zum Schleifen. In der Medizin operiert man sogar mit Skalpellen, die mit winzig kleinen Diamanten besetzt sind.

Aus dem Inneren der Erde

Vulkan (c) Getty Images
Vulkanausbruch - vielleicht ist ein Diamant dabei?
Die meisten Diamanten sind vor 500.000 Millionen Jahren entstanden - aus Kohlenstoff. Tief in der Erde bei sehr hohem Druck und sehr hohen Temperaturen – ungefähr 1.500 bis 2.000 Grad – wurde der Kohlenstoff in Diamant umgewandelt. Durch vulkanartige Explosionen gelangten die Diamanten näher an die Erdoberfläche.

Diamanten gibt es in Südafrika, in Indien, Russland, Kanada, Südamerika, Australien und China. Dort baut man die Rohdiamanten in Minen ab. Für die Minenarbeiter ist das manchmal sehr ungesund. Denn einige Firmen röntgen ihre Arbeiter oft, um herauszufinden, ob sie einen Diamanten gestohlen haben.

Olga-Louise Dommel


 
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