Warum träumen wir ?

Fliegender Teppich (c) Getty Images
Auf einem fliegenden Teppich durch die Lüfte brausen. Das geht nur im Traum.
Unsere Träume machen wir ganz alleine. Beziehungsweise unser Gehirn macht sie und ist somit unsere Traumzentrale. Wir träumen jede Nacht in regelmäßigen Abständen, insgesamt 1,5 bis 2 Stunden.

Wenn wir schlafen wird unser Gehirn ungefähr alle 90 Minuten aktiv. Dann werden dort bestimmte Teile angeknipst, die etwas mit Gedächtnis, Lernen, Gefühlen und Seheindrücken zu tun haben. Zum Beispiel wird das, was wir am Tag erlebt und gesehen haben nochmal angeschaut. In unseren Träumen ist alles ganz eng mit Bildern verbunden. Also das, was wir träumen sehen wir in Bildern. Ein Traumkino eben!

Das Träumen ist für uns so wichtig, weil es der einzige Zustand ist, in dem wir alles spielerisch ausprobieren können. Die Stelle im Gehirn, wo unser "Aufpasser" sitzt, also unser Verstand, ist ausgeschaltet. Dadurch kann das Gehirn im Traum einige Dinge probieren, die im Wachzustand gar nicht möglich wären. Zum Beispiel, wie es ist, wenn man fliegt. Das können wir am Tag natürlich nicht. Im Traum ist alles möglich. Und dieses träumerische Durchprobieren kann sogar beim Lösen von Problemen im wirklichen Leben helfen. Wenn wir träumen, dann tobt sich unser Gehirn also aus. Es spielt. Und dieses Spielen kann zu ganz verschiedenen Arten von Träumen führen.