Bären - Zurück in Europa
Stand: 23.11.2006
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Findest du den Bären, der sich hier versteckt?
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Braunbären gehörten noch im Mittelalter zu unseren Wäldern wie Pilze, Füchse oder Rehe heute.
Vor rund zweihundert Jahren war es damit vorbei: Der letzte frei lebende Braunbär Deutschlands wurde 1835 auf der Jagd erschossen. Bären waren bei uns nur noch in Zoos oder auf Jahrmärkten zu sehen. Auch im restlichen Europa wurden sie so stark ausgerottet, dass niemand mehr mit einem Bären rechnen musste, wenn er im Wald spazieren ging.
Bären für die Berge
Weil die Bergregionen noch immer nicht so dicht von uns Menschen besiedelt werden, also Häuser, Straßen, Dörfer oder Städte nicht so eng beieinander liegen, können die Bären dort heute noch leben.
Die Menschen müssen sich nicht täglich von diesen großen Raubtieren bedroht fühlen, denn die Bären können sich in einsame Gegenden zurück ziehen.
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Raus geht's aus dem Transportwagen ...
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erst vorsichtig und langsam ...
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aber dann immer schneller ab in den Wald.
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Plötzliche Freiheit
Im Jahr 1989 wurden erstmals Bären mit Absicht in europäischen Bergwäldern ausgesetzt, in Österreich. Seit dem gibt es dort immer wieder Auswilderungsprojekte, bei denen Bären freigelassen, mit Sendern ausgestattet und genau beobachtet werden. So können Wissenschaftler das Leben der Bären erforschen. Das wird auch in anderen Ländern Europas gemacht.
Bären in der europäischen Nachbarschaft
In Slowenien, das lange nicht so dicht besiedelt ist wie Deutschland, auch in den italienischen und österreichischen Bergregionen leben inzwischen schon wieder mehrere Hundert Braunbären.
Bärenanwälte
Viele Menschen finden es richtig, dass die Bären wieder in unsere Wälder zurück kommen.
Trotzdem: Wir modernen Menschen haben immer auch Angst, wenn wir doch mal einem wilden Tier begegnen, das gefährlicher ist als ein Hase. Bären machen uns auch Probleme, weil sie Raubtiere sind und unsere Nutztiere lecker finden – Schafe zum Beispiel. Deshalb gibt es inzwischen in einigen Ländern Europas Bäreneingreiftruppen, Bärenanwälte oder Bärenmanager. Eine clevere Sache, denn diese Experten wissen genau, was man machen muss, wenn uns der Bär mal zu nah auf den Pelz rückt.
Anja Mösing
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