![]() |
|||||||||
Tarnfell im WinterIm Winter schaut die Welt vielerorts ganz anders aus. Nicht mehr grün vor lauter Laub, Gräsern und Büschen und nicht mehr braun wie die Erde, sondern weiß. Weiß ist die Farbe des Winters überall, wo im Winter Schnee fällt.
Einige Tiere, die den Winter nicht durch einen ausgedehnten Winterschlaf überbrücken, haben einen besonderen Trick entwickelt, um sich an diese Winterlandschaft anzupassen: Sie wechseln ihr Fell. Sie bekommen am Winteranfang nicht nur ein dickeres, sondern auch ein andersfarbiges Fell, oder Gefieder, ein weißes! Im Schnee sind sie so perfekt getarnt. Tarnen bedeutet, sich seiner Umgebung so anzupassen, dass man in ihr nicht auffällt. Klimawandel - Tarnung futsch Dumm ist nur, dass seit einiger Zeit auch dort nicht immer Schnee fällt, wo Tiere über Jahrtausende diese schützende Tarnung für die Winterzeit entwickelt haben. Durch die Änderung unseres Klimas schneit es dort, wo die Tiere mit weißer Wintertarnung leben, oft erst sehr spät oder gar nicht mehr. Die Schneefallgrenze kriecht in den Bergen immer höher in Richtung Gipfel. Alle weiter unten lebenden Tiere müssten nachziehen, um weiterhin gut getarnt zu bleiben. Sonst sind sie mit ihrem weißen Fell auf braun-grünen Wiesen und Wäldern eine leicht zu entdeckende Beute für ihre Feinde. |
|||||||||