|
|
Spinnen – Gewitzte Jäger
Stand: 02.05.2013
Wie alle Lebewesen müssen auch die Spinnen fressen, um zu überleben. Für die Jagd auf ihre Beute haben die Spinnen eine Menge Tricks auf Lager. Müssen sie auch, denn oft ist die Beute der Spinne größer als sie selbst.
Zähne – Fehlanzeige
Ein Problem aller Spinnen beim Fressen: Sie besitzen keine Zähne. Kleine Stückchen von der Beute abbeißen, klein kauen, runter schlucken, dann erst im Magen verdauen - das alles können sie nicht. Spinnen müssen ihre Beute außerhalb vom Körper verdauen.
Darum haben die Spinnen einen weiteren Trick entwickelt: Sie spucken eine spezielle Flüssigkeit in ihre Beute hinein. Durch die verwandelt sie sich zu einem flüssigen Brei. Wie eine Trinkschokolade aus der Packung, kann die Spinne ihre aufgelöste Beute dann einfach aussaugen.
Geniale Fäden
Viele Spinnen arbeiten bei der Jagd mit ihren Spinnenfäden: Sie bauen kleine Fangnetze, große Radnetze, oder wickeln ihre Beute wie ein Vorratspäckchen in Fäden ein. Diesen Faden können sie aus einer Drüse am Hinterleib absondern. Er ist sehr dünn, dabei extrem reißfest und etwas klebrig, so dass die Beute daran gut festkleben kann. Obwohl die Spinnenfäden nur aus Eiweiß und Wasser bestehen ist es uns Menschen noch nicht gelungen, einen ähnlichen Faden herzustellen.
|
Die Radnetzspinne, die Lassospinne und die Springspinne haben besondere Fangmethoden. Klick den Pfeil!
|
|
Spinnen in Gruppen
Die meisten Spinnen sind Einzelgänger. Aber es gibt auch Spinnen, die in Gemeinschaft leben.
Die kleinen Opuntienspinnen wohnen zum Beispiel in großen Gruppen und jagen auch gemeinsam. Sie können sich auch untereinander verständigen: über Gerüche, Schwingungen im Netz und Berührungen.
Anja Mösing
 |
|
|
|
|
|