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Nilpferd – Gefährlicher Wasserkoloss

Stand: 25.05.2013


Nilpferd an Land (c) BR
Sie kommen erst bei Dämmerung an Land.
Sieht freundlich aus ...

... so ein Nilpferd: pummeliger Körper, großer Kopf mit runder Schnauze, kleine blinzelnden Augen und dazu Ohren, die sich immerzu bewegen.

Aber Vorsicht!

Das Flusspferd – wie es eigentlich heißt - ist das gefährlichste Tier Afrikas: Jedes Jahr sterben dort mehr Menschen durch Flusspferd-Angriffe, als durch alle anderen Tiere auf diesem Kontinent zusammen.


Viele Namen für ein Tier:
Hippopotamus amphibius – Lateinisch für "Flusspferd"
Nilpferd – Weil die ersten Flusspferde am Fluss Nil entdeckt wurden.
Grossflusspferd oder Zwergflusspferd – je nach Größe der Art.
Großer Grasfresser

Flusspferde ernähren sich aber nicht von Fleisch, sie fressen Gras. Bis zu vierzig Kilogramm Pflanzen und Gräser braucht ein ausgewachsenes Tier jeden Tag. Die finden sie nicht im Wasser. Zum Fressen gehen sie abends zu nahen Wiesen und weiden dort. Tagsüber würde die Sonne ihre empfindliche Haut verbrennen.

Nilpferd brüllt (c) BR
Nilpferdmännchen drohen mit dem Maul.
Nilpferdschule (c) BR
Nilpferdweibchen leben in "Schulen" zusammen.
Nilpferdkopf (c) BR
Alle Nilpferde tauchen tagsüber unter.
 
Leben in der Schule

Bei der großen Hitze in Afrika dösen Flusspferde tagsüber am liebsten im Wasser. Es kühlt sie und ihr Körpergewicht lastet dort nicht auf ihren kurzen Stummelbeinen.

Schon gewusst?
Nach den Elefanten teilen sich die Flusspferde mit den Nashörnern den zweiten Platz auf der Liste: größtes Landlebewesen der Erde. Es wird 1,50 Meter groß und bis zu 4,50 Meter lang. Etwa so groß wie ein dicker Geländewagen und auch so schwer: bis zu 4.500 Kilogramm!
Dabei bleiben sie in Gruppen zusammen, in Herden, die bei den Flusspferden auch Schulen genannt werden. Ein großer, schwerer Bulle führt jeweils fünfzehn bis zwanzig Tiere an. Erst wenn die jungen Flusspferd-Bullen mit sechs Jahren geschlechtsreif werden, müssen sie die schützende Herde verlassen und versuchen, eine eigene zu gründen. Oder sie vertreiben einen alten Bullen. Damit können sie sich aber Zeit lassen, denn ein Flusspferdleben dauert rund vierzig Jahre!

Nilpferde haben einige ganz besondere Tricks auf Lager, um gut durchs Leben zu kommen - mehr darüber steht hier!

Anja Mösing und Simone Wichert

 
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