<img src="/kinder/pic/navi_html.gif" width="590" height="66" alt="" border="0"usemap="#navi"> <map name="navi"> <area alt="Treffen & Finden" coords="20,10,129,55" href="/kinder/index1.shtml"> <area alt="Spielen & Werkeln" coords="129,9,239,57" href="/kinder/index2.shtml"> <area alt="Musik & Geschichten" coords="241,8,349,57" href="/kinder/index3.shtml"> <area alt="Fragen & Verstehen" coords="351,7,459,57" href="/kinder/index4.shtml"> <area alt="Radio & TV" coords="459,7,571,57" href="/kinder/index5.shtml"> </map>
BR.de
wissen
 

Brief, Briefmarke, Briefträger - Rund um die Post

Stand: 28.09.2015


Briefmarken (c) Getty Images
Wenn wir heute Briefe verschicken, kleben wir das Kuvert zu und pappen in die rechte obere Ecke des Umschlags eine Briefmarke. Der Brief landet im Briefkasten, wird vom Postboten abgeholt und an den Empfänger zugestellt.

Praktisch ist das, schnell geht's und teuer ist der Transport auch nicht. Doch das war alles mal ganz anders. Und so hat alles angefangen:


Post bekommen - Ein teurer Spaß!


Briefe wurden schon vor mehr als 2.000 Jahren verschickt. Im alten Ägypten brachten meist Brieftauben die Post, das kostete nichts. Im Mittelalter brachten Boten zu Fuß oder zu Pferd die Post zum Empfänger. Das war sehr teuer - für den Empfänger. Denn der zahlte! Nur reiche Leute konnten es sich leisten, Briefe zu bekommen, denn die Zustellung kostete so viel, wie eine Dienstmagd an einem ganzen Arbeitstag verdiente.


Der Erfinder der ersten Briefmarken
Rowland Hill (c) dpa Lord Rowland Hill, der in England lebte, hatte um 1840 die Idee, nicht den Empfänger, sondern den Verfasser eines Briefes für die Zustellung bezahlen zu lassen. Dafür erfand er die erste Briefmarke, die von allein auf dem Brief klebte, wenn man sie vorher abschleckte. Sie war schwarz und zeigte den Kopf der englischen Königin Viktoria.

In vielen Büchern steht, dass Rowland Hill auf seine grandiose Idee kam, weil eines seiner Dienstmädchen regelmäßig Briefe von ihrem Verlobten bekam. Den Boten konnte sie aber nicht bezahlen, sondern sie las einfach die Nachricht durch das dünne Papier des Briefkuverts. Das ist wahrscheinlich aber nur eine erfundene Geschichte.


Briefträger - Was ist das für ein Job?

Unterwegs mit seinem Briefträger, das war unser radioMikro-Reporter Mischa Drautz. Hör dir hier an, was er dabei so alles erlebt hat!

This text will be replaced


Mit der Post unterwegs

war auch radioMikro-Reporterin Katharina Mutz. Dafür musste sie ganz schön früh aufstehen - denn Briefträger beginnen schon im Morgengrauen mit der Arbeit.

This text will be replaced


Eine Nacht bei der Post

Gleich die ganze Nacht bei der Post hat radioMikro-Reporterin Christina Hertel verbracht! Was da so los ist und was alles passiert, damit wir vom einen Tag auf den anderen Briefe und Karten bekommen können, erfährst du hier!

This text will be replaced


Leerung - nur bei Flut ...

Dieser Briefkasten auf der Insel Neuwerk ...
Joachim Wichmann hat eine ganz besondere Postrunde. Er trägt Briefe auf der Insel Neuwerk in der Nordsee aus. Um dorthin zu kommen, muss er aber erst einmal zwei Stunden lang mit dem Schiff von Cuxhaven aus über das Meer fahren. Das Schiff fährt nur einmal am Tag, nämlich dann, wenn Flut ist - und das ändert sich jeden Tag. Die Gezeiten, also Ebbe und Flut, bestimmen so, wann die Post nach Neuwerk kommt.

Knapp vierzig Leute wohnen auf Neuwerk, Joachim Wichmann muss zweiundzwanzig Häuser beliefern. Und nicht nur das: Zwei Briefkästen muss er leeren, Briefmarken verkaufen und Pakete wieder mitnehmen. Meistens fährt er seine Runde im Uhrzeigersinn. Das Besondere: Er hat dafür ein dreirädriges Moped mit Elektromotor, ein E-Mobil. Denn, viel Zeit hat er nicht, bis das Schiff die Insel wieder verlässt - nur bis die Ebbe beginnt. Weil das Schiff im Winter nicht fährt, braucht Joachim Wichmann dann noch ein anderes Verkehrsmittel. Er fährt mit einem Wattwagen mit: Das ist ein Wagen, den Pferde über den Meeresboden ziehen, wenn das Wasser bei Ebbe zurückweicht. Dann kommt die Post auch ein bisschen seltener, nur zwei Mal die Woche.


Hier kannst du radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö begleiten, wie sie gemeinsam mit Joachim Wichmann Briefe - und Hundefutter - auf der Insel Neuwerk austrägt.

This text will be replaced


Ein Postbote auf Skiern

Manchmal kommt die Post auf Skiern ...
Hans Fink (62 Jahre alt) ist ein ganz besonderer Postbote. Seit über zehn Jahren fährt er die Post in Bayrischzell nicht nur mit dem Auto aus. Wenn im Winter auf einem Brief die Adresse "Unteres, Oberes oder Mittleres Sudelfeld" steht, dann muss Hans Fink in seine Ski steigen und seinen gelben Helm mit dem Posthorn aufsetzen. Als Postbote auf Skiern trägt er Briefe und Pakete nämlich auch im Skigebiet Sudelfeld aus.

Auf seiner Postrunde liegen die Walleralm, Speckalm, Sonnenalm, das Tiroler Stüberl und die Geierwally - alles Almen in der Nähe der Piste. Zwar gibt es auch eine Straße dorthin, im Winter ist die aber gesperrt. Und deswegen fährt der Postbote einfach mit dem Lift rauf und mit Skiern und der Post im Rucksack die Pisten runter.


Einmal mit Hans Fink und seinen gelben Postski die Piste runter und "nebenbei" Briefe abliefern ... Hör dir an, was radioMikro-Reporterin Silke Schmidt-Thrö dabei erlebt hat.

This text will be replaced


Möchtest du wissen, wo der höchste Briefkasten Deutschlands ist? Dann klick den Pfeil!

Briefmarken sammeln - Ein teures Hobby

Briefmarken-Sammlerin (c) Getty Images
Die Briefmarken, die wir heute am Automat kaufen können, sehen alle gleich aus. Die anderen Marken, die man am Schalter der Postfilialen bekommt, sind meist mit bunten Pflanzen, Tieren oder Gesichtern bedruckt. Diese Briefmarken werden schon so lange gesammelt, wie es Briefmarken gibt und manche Sammler bezahlen für eine einzige Marke so viel, wie andere Leute in einem Monat verdienen.

Die teuerste Briefmarke der Welt war eine Drei-Schilling-Marke aus Schweden, aus der Zeit um 1850, also der Zeit der ersten Briefmarken überhaupt. Die Drei-Schilling-Marke ist gelb wie unsere Automatenmarken heute und wurde 1996 für 3,5 Millionen Mark in Genf versteigert.


"Liebe Katharina, ..." - Brieffreundschaften

Hast du auch einen Brieffreund oder eine Brieffreundin? radioMikro-Reporterin Katharina Mutz hat sich auch mit Brieffreundschaften beschäftigt - hier kannst du dir ihren Bericht anhören!

This text will be replaced


Rohrpost - Technik von gestern

Kapsel für die moderne Rohrpost (c) dpa



Früher wie heutzutage - was mit der Rohrpost verschickt wird, muss in eine solche Kapsel!

Früher - in den Anfangszeiten der Rohrpost - sah das so aus:


Und los!
Hier durch!
Post ist da!
 
Und so sieht eine moderne Rohrpost aus:

Moderne Kapseln
... und ...
moderne Röhren!
 

Astrid Bischof und Silke Schmidt-Thrö


 
  Bringt auch der Briefträger: die Postkarte!
  Zurück zum Wissenslexikon



Hilfe   Kontakt