<img src="/kinder/pic/navi_html.gif" width="590" height="66" alt="" border="0"usemap="#navi"> <map name="navi"> <area alt="Treffen & Finden" coords="20,10,129,55" href="/kinder/index1.shtml"> <area alt="Spielen & Werkeln" coords="129,9,239,57" href="/kinder/index2.shtml"> <area alt="Musik & Geschichten" coords="241,8,349,57" href="/kinder/index3.shtml"> <area alt="Fragen & Verstehen" coords="351,7,459,57" href="/kinder/index4.shtml"> <area alt="Radio & TV" coords="459,7,571,57" href="/kinder/index5.shtml"> </map>
BR.de
wissen
 

Brief, Briefmarke, Briefträger - Rund um die Post

Stand: 07.02.2012


Briefmarken (c) Getty Images
Wenn wir heute Briefe verschicken, kleben wir das Kuvert zu und pappen in die rechte obere Ecke des Umschlags eine Briefmarke. Der Brief landet im Briefkasten, wird vom Postboten abgeholt und an den Empfänger zugestellt.

Praktisch ist das, schnell geht's und teuer ist der Transport auch nicht. Doch das war alles mal ganz anders. Und so hat alles angefangen:


Post bekommen - Ein teurer Spaß!


Briefe wurden schon vor mehr als 2.000 Jahren verschickt. Im Alten Ägypten brachten meist Brieftauben die Post, das kostete nichts. Im Mittelalter brachten Boten zu Fuß oder zu Pferd Post zum Empfänger. Das war sehr teuer für den Empfänger. Denn der zahlte! Nur reiche Leute konnten es sich leisten, Briefe zu bekommen, denn die Zustellung kostete so viel, wie eine Dienstmagd an einem ganzen Arbeitstag verdient hat.


Der Erfinder der ersten Briefmarken
Rowland Hill (c) dpa Lord Rowland Hill, der in England lebte, hatte um 1840 die Idee, nicht dem Empfänger, sondern den Verfasser eines Briefes für die Zustellung bezahlen zu lassen. Dafür erfand er die erste Briefmarke, die von allein auf dem Brief klebte, wenn man sie vorher abschleckte. Sie war schwarz und zeigte den Kopf der englischen Königin Viktoria.

In vielen Büchern steht, dass Rowland Hill auf seine grandiose Idee kam, weil eines seiner Dienstmädchen regelmäßig Briefe von ihrem Verlobten bekam. Den Boten konnte sie aber nicht bezahlen, sondern sie las einfach die Nachricht durch das dünne Papier des Briefkuverts. Das ist wahrscheinlich aber nur eine erfundene Geschichte.


Briefträger - Was ist das für ein Job?

Unterwegs mit seinem Briefträger, das war unser radioMikro-Reporter Mischa Drautz. Hör dir hier an, was er dabei so alles erlebt hat!

This text will be replaced


Ein Postbote auf Skiern

Manchmal kommt die Post auf Skiern ...
Hans Fink (62 Jahre alt) ist ein ganz besonderer Postbote. Seit über zehn Jahren fährt er die Post in Bayrischzell nicht nur mit dem Auto aus. Wenn im Winter auf einem Brief die Adresse "Unteres, Oberes oder Mittleres Sudelfeld" steht, dann muss Hans Fink in seine Ski steigen und seinen gelben Helm mit dem Posthorn aufsetzen. Als Postbote auf Skiern trägt er Briefe und Pakete nämlich auch im Skigebiet Sudelfeld aus.

Auf seiner Postrunde liegen die Walleralm, Speckalm, Sonnenalm, das Tiroler Stüberl und die Geierwally - alles Almen in der Nähe der Piste. Zwar gibt es auch eine Straße dorthin, im Winter ist die aber gesperrt. Und deswegen fährt der Postbote einfach mit dem Lift rauf und mit Skiern und der Post im Rucksack die Pisten runter.


Briefmarken sammeln - Ein teures Hobby

Briefmarken-Sammlerin (c) Getty Images
Die Briefmarken, die wir heute am Automat kaufen können, sehen alle gleich aus. Die anderen Marken, die man am Schalter der Postfilialen bekommt, sind meist mit bunten Pflanzen, Tieren oder Gesichtern bedruckt. Diese Briefmarken werden schon so lange gesammelt, wie es Briefmarken gibt und manche Sammler bezahlen für eine einzige Marke so viel, wie andere Leute in einem Monat verdienen.

Die teuerste Briefmarke der Welt war eine Drei-Schilling-Marke aus Schweden, aus der Zeit um 1850, also der Zeit der ersten Briefmarken überhaupt. Die Drei-Schilling-Marke ist gelb wie unsere Automatenmarken heute und wurde 1996 für 3,5 Millionen Mark in Genf versteigert.


Astrid Bischof


 
  Bringt auch der Briefträger: die Postkarte!
  Alle Lexikon-Artikel



Hilfe   Kontakt