Gestüte - Wo Pferde auf Trab gehalten werden
Stand: 29.01.2013
Die meisten Pferde in Deutschland kommen von einem Gestüt. Das ist ein Pferdehof, auf dem ganz gezielt gezüchtet wird: Nur die besten Stuten dürfen von den besten Hengsten Fohlen bekommen.
So klein und schon ein Pferd?
Auch Ponys sind Pferde. Sie gehören zu den so genannten Kleinpferderassen. Bei uns sind die Islandponys sehr bekannt. Als einzige Pferderasse der Welt beherrschen sie fünf verschiedene Gangarten. Schritt, Trab und Galopp können alle Pferde gehen, die Isländer können zusätzlich noch: Tölt und Rennpass.
Auf dem Ponyhof Wie es da aussieht, kannst du dir hier anhören: radioMikro-Reporterin Ursel Böhm hat sich für uns auf einem Ponyhof umgesehen.
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Schon gewusst?
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Auch Schimmel werden mit dunklem Fell geboren, das mit jedem Jahr heller wird. Bei einem erwachsenen Schimmel sind alle Haare weiß. Nur ein Blauschimmel hat auch dann noch gleich viel dunkle wie weiße Haare. Bei einem Apfelschimmel bleiben die dunklen in Form von Halbkreisen im weißen Fell erhalten.
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Boxen mit allem Drum und Dran
Ein Pferd, das gesund bleiben soll, braucht auch in seiner Pferdebox einiges an Ausstattung: einen Salzleckstein, eine Wassertränke und einen Boden, der fast so schön federt wie in der Turnhalle.
Müsli zum Frühstück
In der Box gibt's am Morgen außer frischem Gras auch einen Schwung Kraftfutter, das bei Islandponys fast so lecker ist wie unser Müsli: Mais, Hafer, Gerste und Cornflakes sind drin.
Kontrolle auf der Koppel
Wenn die Pferde auf der Weide sind – "auf der Koppel" heißt das ganz genau – müssen sie kontrolliert werden: Dass ihre Tränken funktionieren, ist sehr wichtig. Schon ein Pony braucht zwischen zwanzig und sechzig Litern Wasser am Tag. Manchen Pferderassen setzen auch die Insekten arg zu. Islandponys müssen zum Beispiel richtig eingesalbt werden, wenn sie von Mücken gestochen werden, sonst würden sich die Stiche blutig entzünden.
Anja Mösing
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